Großeibstadt

Behindertengerechte Zufahrt im Bereich der Aussegnungshalle Großeibstadt

An der Aussegnungshalle in Großeibstadt traf sich der Gemeinderat im Rahmen der jüngsten Sitzung. Hier geht es um eine behindertengerechte Zufahrt und einen neuen Plattenbelag. Foto: Hanns Friedrich

Im Rahmen der Sanierung der Kirche von Großeibstadt soll auch der Bereich an der Aussegnungshalle eine behindertengerechte Zufahrt bekommen. Dies wird notwendig durch die steigende Anzahl der älteren Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen, die in die Kirche wollen oder an Beerdigungen teilnehmen möchten. Bei einer Besichtigung stellte Sebastian Neugebauer die Planungen der Kirchenverwaltung vor. Danach ist eine Auffahrt von der Friedhofsseite angedacht, die von der Diözese bezuschusst wird. Eventuell soll auch der Belag vor dem Aussegnungsbereich erneuert werden. Hier liegen aktuell Waschbetonplatten.

Überlegungen des Gemeinderates gingen dahin, diese Platten zu entfernen und durch einen neuen Belag zu ersetzen, oder einen Belag auf die Waschbetonplatten aufzubringen. Hier muss aber erst noch mit dem Architekten Volker Eppler gesprochen werden, inwieweit das möglich ist. Außerdem sollten die, ebenfalls in Waschbeton ausgeführten Stufen an der Aussegnungshalle erneuert werden. Letztendlich entschied das Gremium, sich am neuen Belag vor der Aussegnungshalle und einer neuen Treppe zu beteiligen. Erster und Zweiter Bürgermeister werden die Gespräche mit dem Architekten führen und dann im Gemeinderat berichten. Im Friedhof zeigte Bürgermeister Emil Sebald noch einen Bereich, den man künftig für Urnengräber nutzen könnte. Hier sollte einst eine Erweiterung des Friedhofs stattfinden. Deshalb liegen hier bereits Betonstreifen für die Grabsteine. Emil Sebald sagte, dass man diese eventuell  als Untergrund für die kleineren Grabsteine bei Urnengräbern nutzen könnte.

Diskussionen rankten sich dann vor Ort darum, die Platten heraus zu nehmen und neue Bereiche anzulegen. Ins Gespräch kam auch ein Baum, in dessen Bereich Urnengräber sein könnten. Bürgermeister Emil Sebald hatte sich auf dem Saaler Friedhof umgeschaut und konnte dazu Informationen geben. Ein gutes Beispiel sei auch die Anlage im Friedhof von Kleineibstadt. Ein Thema, das wohl aktuell noch nicht zur Diskussion steht.

Zweite Änderung des Bebauungsplanes

Grünes Licht gab es nach ausführlichem Einblick in die Planunterlagen für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Bergstraße in Großeibstadt und für den Anbau eines Geräteraumes sowie Überdachung eines Holzlagerplatzes in Kleineibstadt. Zur Kenntnis genommen hat der Gemeinderat die zweite Änderung des Bebauungsplanes "Am Katzeck" der Gemeinde Großbardorf.

Informiert hat Bürgermeister Emil Sebald dann über die Kommunalwahl 2020 und erwähnt, dass die Wahlhelfer, wie vor sechs Jahren, eine Entschädigung von 40 Euro erhalten. Außerdem verlas er die Namen der Wahlhelfer. Bestätigt hat das Gremium den neuen stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Großeibstadt, Nico Schustek.

Neues Förderprogramm der Allianz Grabfeldgau

Der Bürgermeister stellte zudem ein neues Förderprogramm der Allianz Grabfeldgau vor. Pro Jahr sind hier, für einen Zeitraum von fünf Jahren, 100 000 Euro als Förderung möglich, pro Projekt etwa 20 000 Euro. Emil Sebald sprach dazu den in den 1970er Jahren entwendeten Bildstock an der alten B 279 an. Diesen könnte man anhand von historischen Fotos erstellen lassen. Ein Angebot der Firma Hippold aus Bad Königshofen beläuft sich auf rund 18 000 Euro. Es wäre ein gemeindeübergreifendes Projekt an der Gemarkungsgrenze zu Bad Königshofen. Bildstöcke prägen seit Jahrhunderten die fränkische Kulturlandschaft, sagte der Bürgermeister. Auch von daher sei es überlegenswert.

Emil Sebald berichtete, dass der Bildstock allerdings nicht in der Denkmalliste steht, es von daher auch keine Zuschüsse gebe. Bad Königshofens Altbürgermeister Clemens Behr hatte bereits seine Zusicherung gegeben, durch musikalische Auftritte mit der Prominentenband bei der Finanzierung mit zu helfen. Sebastian Neugebauer fragte an, ob es denn keine anderen Projekte außer einem Bildstock gebe und im Gremium wurden weitere Vorschläge laut. Damit wurde das Projekt zunächst vertagt und Bürgermeister Emil Sebald bat um weitere Vorschläge.

Zugestimmt hat der Gemeinderat einem neuen Gerät zum professionellen Ausgießen von Rissen in den Straßen. Die Kosten belaufen sich auf rund 10 000 Euro. Das Gerät wird von der Verwaltungsgemeinschaft Saal angeschafft und steht damit allen drei Gemeinden Saal, Wülfershausen und Großeibstadt zur Verfügung.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Großeibstadt
  • Hanns Friedrich
  • Behindertengerechtheit
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Emil Sebald
  • Friedhöfe
  • Gerät
  • Kirchen und Hauptorganisationen einzelner Religionen
  • Kleineibstadt
  • Platten
  • Rollstühle
  • Sanierung und Renovierung
  • Stadträte und Gemeinderäte
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!