Saal

Bei Sanierung Flaschenpost im Rathaus Saal gefunden

Die Bauarbeiten am Saaler Rathaus haben begonnen, eine Flaschenpost erinnert an eine frühere Renovierung.
Die Bauarbeiten am Saaler Rathaus haben begonnen, eine Flaschenpost erinnert an eine frühere Renovierung. Foto: Regina Vossenkaul

Unter dem Punkt "Informationen des Bürgermeisters" gab es in der Gemeinderatssitzung am Freitagabend Interessantes zu vermelden. Nach Beginn des Rathausumbaus fand ein Vorarbeiter der Baufirma Hümpfner eine Flasche mit einer aus dem Jahr 1966 stammenden Niederschrift.

Festgehalten ist auf dem Schriftstück der damalige Umbau und die Renovierung der Rathauskanzlei mit Sitzungszimmer im Erdgeschoss des Gebäudes. Die Gewerke sind aufgeführt sowie die einzelnen Kosten in Mark. Der damalige Bürgermeister Otto Ebner lobt zu Beginn der neuen Amtsperiode am 1. Mai die Baumaßnahme als gelungen und einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung der Gemeinde. Immerhin war das Ereignis den Beteiligten so wichtig, dass es in einer Flaschenpost für die nächsten Generationen festgehalten wurde.

Bauvorhaben

Über einen Bauantrag in eigener Sache diskutierte der Gemeinderat: Die Unterstellhalle, die zur Gesamtgestaltung des Platzes am Elfenweg in Waltershausen, Flur-Nummer 141, gehört und deren Gestaltung nach mehreren Bürgerversammlungen beschlossen wurde, soll nun gebaut werden. Dazu gab der Gemeinderat "grünes Licht".

Keine Einwände hatte das Gremium zum Bau eines Einfamilienhauses mit Photovoltaikanlage auf der Flur-Nummer 1067/7 im Baugebiet Lindenhart in Waltershausen. Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat den Bau eines Einfamilienhauses mit Garage auf der Flur-Nummer 818/20 im Baugebiet "Rechts des Bildhäuser Weges" in Saal im Genehmigungsfreistellungsverfahren.  

Eine Kostensatzung erließ der Gemeinderat, damit die VG für Amtshandlungen innerhalb ihres eigenen Wirkungskreises, wie das Ausstellen von Bescheinigungen, eine Bezahlung verlangen kann. Dafür gibt es eine Gebührenliste. Zum Wahlleiter für die Kommunalwahl am 15. März 2020 wurde Helmut Rittweger bestellt, zur Stellvertreterin Astrid Walter.

Stumme Alarmierung

Aufgrund der laufenden Bauarbeiten muss die Sirene, die ihren Stammplatz auf dem Rathausdach hat, abgebaut werden. Beschlossen wurde, keine Interimslösung zu suchen, was mit weiteren Kosten verbunden wäre, sondern die Sirene mit neuer Technik nach Abschluss der Bauarbeiten wieder auf den alten Platz zu stellen. Die Feuerwehrleute sind mit sogenannten "Piepsern" ausgestattet, die stumme Alarmierung funktioniert im Ernstfall.

Wie Bürgermeister Norbert Bauer berichtete, hat der Landschaftspflegeverband mitgeteilt, dass die Bauarbeiten am Biotop "Am Gründlein" jetzt im Herbst beginnen. Die Pläne liegen schon lange vor. Beschlossen wurde die Reststücke der Schotterwege Richtung Wülfershausen herrichten zu lassen. Es handelt sich um Wege, die von der Gemeinde Wülfershausen erneuert werden und noch ein Stück auf Saaler Gemeindegebiet verlaufen, 170 und 520 Meter lang. Mit Kosten von rund 4200 Euro wird gerechnet.

Auf dem Friedhof am Findelberg weisen Zerstörungs-Spuren auf Waschbären hin. Es liegt die Genehmigung vor von einem Jäger eine Falle aufstellen zu lassen.  

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