Oberelsbach

Bergmesse: Gebet und Gesang am Schweinfurter Haus

Gebet und Gesang in einzigartiger Naturkulisse: Diakon Werner Schüssler verstand es beim Berggottesdienst am Schweinfurter Haus mit seinen Worten die Herzen der Besucher aus nah und fern zu erreichen.
Gebet und Gesang in einzigartiger Naturkulisse: Diakon Werner Schüssler verstand es beim Berggottesdienst am Schweinfurter Haus mit seinen Worten die Herzen der Besucher aus nah und fern zu erreichen. Foto: Marc Huter

Gebet und Gesang in einer einzigartigen Naturkulisse wie der des Schweinfurter Hauses am Gangolfsberg, das ist ein Erlebnis für alle Sinne. Das stellten die Wanderfreunde und Gläubigen aus nah und fern fest, die der Einladung des Rhönklub-Zweigvereins Schweinfurt zum Berggottesdienst gefolgt waren. Zum ersten Mal hielt Diakon Werner Schüssler aus Aschaffenburg den Berggottesdienst in der idyllischen Naturlandschaft, begleitet von spirituellen Liedern der Feuerwehrkapelle Reichmannshausen.

Zahlreiche Bibelstellen führte Diakon Werner Schüssler eingangs seiner Predigt an, wo vom Berg die Rede ist. Jesus habe damals Menschen mit auf den Berg genommen, um sie in die besondere Nähe Gottes zu führen. Auch am Tag der Bergmesse habe Gott die Gläubigen mit auf den Berg genommen, um auch den Menschen der heutigen Zeit etwas zu sagen.

Geschichte des Blumentopfs

Schüssler erzählte die Geschichte eines Professors, der in einen großen Blumentopf vor seinen Studenten Golfbälle füllte. Er fragte seine Klasse, ob der Topf nun voll sei, was die Studenten bejahten. Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Auch diese passten noch hinein. Dasselbe geschah mit einer Dose Sand, die der Professor in den Topf schüttete und schließlich zu guter Letzt zwei Dosen Bier, die den letzten Raum zwischen den Sandkörnern füllten.

Der Topf, zitierte Schüssler den Professor, ist wie das Leben. Die Tennisbälle sin die wichtigen Dinge im Leben: Familie, Kinder, Gesundheit, Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte des Lebens. Die Steine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie die Arbeit, Haus oder Auto. Der Sand sei alles andere, die Kleinigkeiten. „Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben, hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle“, so der Professor in der Geschichte. „Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wirklich wichtigen Dinge“, so Werner Schüssler. „Verzetteln Sie Ihr Leben nicht durch Kleinigkeiten, die gar nicht wichtig sind?“, so seine Botschaft. Und das Bier? „Egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es hat immer noch Platz für ein oder zwei Bierchen.“

Hedy Jones (Zweite von links) vom Rhönklub-Zweigverein Schweinfurt freut sich über das „Grüne Band der Rhön“. Dazu gratulierten (von links): Diakon Werner Schüssler, der Vorsitzende der Region Saale-Sinn, Konrad Tripp, sowie die Vorsitzende des Rhönklub-Zweigvereins Schweinfurt, Josefine Friedrich.
Hedy Jones (Zweite von links) vom Rhönklub-Zweigverein Schweinfurt freut sich über das „Grüne Band der Rhön“. Dazu gratulierten (von links): Diakon Werner Schüssler, der Vorsitzende der Region Saale-Sinn, Konrad Tripp, sowie die Vorsitzende des Rhönklub-Zweigvereins Schweinfurt, Josefine Friedrich. Foto: Marc Huter

Der Vorsitzende der Rhönklub-Region Saale-Sinn, Konrad Tripp, nutzte zusammen mit der Vorsitzenden des Rhönklub-Zweigvereins Schweinfurt, Josefine Friedrich, die Gelegenheit, das Zweigvereinsmitglied Hedy Jones mit dem „Grünen Band der Rhön“ für besondere Leistungen auszuzeichnen. Obwohl Hedy Jones erst seit neun Jahren im Verein aktiv ist, hat sie sich mit ihrem herausragenden Engagement bereits um die höchste Auszeichnung, die der Hauptvorstand des Rhönklubs an Ehrenamtliche verleiht, verdient gemacht. Hedy Jones ist seit ihrem Beitritt zum Rhönklub bei allen Arbeitseinsätzen an den Häusern stets zur Stelle. Insbesondere für die Außenanlagen hat sie einen grünen Daumen. So werden die Blumen und Sträucher von ihr besonders gepflegt. Zusätzlich ist sie seit 2017 Kassiererin im Vorstand des Zweigvereins Schweinfurt.

Dank für Unterstützung

Bei dieser Gelegenheit bedankten sich Josefine Friedrich und Konrad Tripp außerdem beim Landkreis Rhön-Grabfeld, sowie dem Markt Oberelsbach und der Stadt Schweinfurt für die finanzielle Unterstützung der Sanierung des Haupthauses und Alten Forsthauses. Großzügig haben alle drei kommunalen Institutionen ihre finanzielle Unterstützung bei der Erneuerung der Heizung, der Modernisierung der Sanitäranlagen, sowie Instandsetzung der Stühle im Gastraum und Pflege der Außenanlagen zugesagt. „Das Schweinfurter Haus ist ein besonderes Wahrzeichen der Rhön und ein wirklich besonderes Kleinod für Wanderer und Familien, die eine Rast oder auch eine Herberge finden möchten“, so Konrad Tripp.

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