Bischofsheim

Bergwacht: Einsätze im Sommer nehmen zu

Die schneearmen Winter bringen es mit sich, dass Unfälle beim Skifahren immer weniger werden. Dafür steigen die Einsätze der Bergwacht bei Wander-, Lauf- und Bergradeln, sagte stellvertretender Regionalleiter Daniel Hassmüller bei der Jahresversammlung der Bergwacht Rhön/Spessart. Die Bergwacht war bei der Deutschen Meisterschaftim  Crosscountry im Einsatz, bei der Seitenwagen-Weltmeisterschaft Motocross oder bei Getting Tough-Wettbewerb und dem Rhöner Kuppenritt; ebenso beim Skispringen in Haselbach. Schmunzeln in der Runde, als Landesleiter Otto Möslang aus dem Allgäu nachfragte, wo denn in der Rhön eine Skisprungschanze ist. "Die wird sogar in den Sommermonaten genutzt", erfuhr er von Daniel Hassmüller.

Ausbildungsleiter Frank Dildey sagte, dass die Qualität enorm zugenommen habe. In Vorbereitung sei die Naturschutz- und Sommerprüfung, ebenso die Luftrettungsprüfung mit acht Teilnehmern. Bei der Notfallmedizinischen Ausbildung sind neun Bergwachtler dabei. Gut besetzt ist die Einsatzleiter-Ausbildung, die allerdings sehr anspruchsvoll ist.

Für den Naturschutz berichtete Manfred Kaiser. 125 Stunden leisteten Bergwachtler beim Lupinenmähen auf der Hochrhön. Besonderes Lob galt dabei Bärbel Ludwig, die immer wieder versucht,  weitere Mäher für diese Aktion zu begeistern. Bei der Birkhuhnzählung wurden im Herbst  zehn Hähne und sieben Hennen, im Frühjahr neun Hähne und  neun Hennen gezählt wurden. Der Naturschutzwart war unter anderem bei einer Vogelstimmenwanderung aktiv. Am 19. Mai gibt es eine Geologiewanderung im "Eisgraben".

"Von den schwedischen Birkhühnern können die Rhöner Hennen etwas lernen: Die sitzen auf den Bäumen, die Rhöner darunter. Da sind sie einfache Beute für den Fuchs!"
Manfred Kaiser, Ressort Naturschutz bei der Bergwacht

Waldemar Hohm, der Leiter des Ressorts Notfallmedizin, sprach Telefonkonferenzen ebenso an wie Besprechungen zum Thema Medikamentenbeschaffung- und Vorhaltung. Wichtiges Thema war die Grundausbildung in der Notfallmedizin. An vier Wochenenden wurden medizinische Basismaßnahmen vermittelt. Vier Bergwachtler aus Oberbach, drei aus Bischofsheim und zwei aus Miltenberg nahmen teil und bestanden mit Bravour. Mehr als 20 Ausbilder waren beteiligt. Waldemar Hohm bedankte sich bei seiner Stellvertreterin Tina Zöller, die er als "optimale Ergänzung" bezeichnete.

Thorsten Trenk gab einen Einblick die Skiwacht (SIS). Sie wird von Andi und Tanja Bott, Hartmut Metz und Pierre Martin, Markus Mathes (alle Oberbach) sowie Jürgen Lins und Martin Raab aus Waldberg betreut. Aktiv war man an Kreuzberg und am Arnsberg.  Die Krisenintervension hatte nach Informationen von Michael Szuskiewicz vier Regionaltreffen und leistete 1254 Gesamtstunden im Jahr 2018. Matthias Peiffer, Geschäftsführer Rhön-Spessart, berichtete über die Finanzen und Revisor Albert Back bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung.

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