Bier, Bratwurst und ganz viel Wasser

Bier-Floß übergeben: Bürgermeister Jürgen Heusinger, der Künstlerische Leiter der Bayerischen Musikakademie Hammelburg Kuno Holzheimer und der Vorsitzende des fränkischen Volkstanz- und Heimatvereins Sulzfeld, Wilhelm Stingl (von links),haben das Saale-Musicum-Floß mit dem Grabfeld-Gebräu 80 20 beladen und es auf den Weg zum nächsten Event geschickt.
Bier-Floß übergeben: Bürgermeister Jürgen Heusinger, der Künstlerische Leiter der Bayerischen Musikakademie Hammelburg Kuno Holzheimer und der Vorsitzende des fränkischen Volkstanz- und Heimatvereins Sulzfeld, Wilhelm Stingl (von links),haben das Saale-Musicum-Floß mit dem Grabfeld-Gebräu 80 20 beladen und es auf den Weg zum nächsten Event geschickt. Foto: Thomas Hälker
Sulzfeld

(hä) Das Floß des Saale

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Musicum, das als Symbol jede der zahlreichen musikalischen Veranstaltungen entlang der Saale begleitet, hatte in Sulzfeld seine wahre Bestimmung erfahren. So viel Wasser wie es dort von oben gab, hat das Floß sicherlich noch nicht erlebt. Dass der starke Regen die Besucher und Veranstalter aber nicht davon abhielt trotzdem zu feiern, machte den Spaß an der Veranstaltung sichtbar.

Der Künstlerische Leiter der Bayerischen Musikakademie Hammelburg Projekt GmbH, Kuno Holzheimer, war auch nach Sulzfeld gekommen, auch wenn dort das Event nicht an der Saale, sondern am Badesee gefeiert wurde. Er würdigte den Einsatz des Fränkischen Volkstanz- und Heimatvereins Sulzfeld der es sich auch heuer nicht nehmen ließ das Fest erneut mitzugestalten und das „Saale-Musicum am Badesee“ zu einem festen Bestandteil im Jahresablauf zu machen.

Musikalisch wurde das Event vom Musikverein Sulzfeld umrahmt. Musikanten, die ihr Talent nicht zu verstecken brauchen, wie Holzheimer betonte. „Die Veranstaltungen im Rahmen des Saale-Musicum zeigen, wie viele gut ausgebildete Musikgruppen dazu beitragen ein Fest zu feiern, das sich sehr gut etabliert hat. „Dies sind die Elemente unserer Heimat“, gab der Leiter der Akademie an die Besucher weiter.

Bürgermeister Jürgen Heusinger freute sich als Gastgeber, dass die Besucher dem Wetter getrotzt haben und den Weg mit Regenschirm an den Badesee gefunden haben. Heusinger sieht in der Veranstaltung ein zusammenwachsen der Region und eine gut Möglichkeit traditionelles Miteinander zu pflegen gilt.

Das Tradition auch manchmal mit Veränderung und Weiterentwicklung einhergeht, gab Heusinger mit der Einführung einer eigenen Bratwurst bekannt. Nachdem bereits ein eigenes Bier, das „Grabfeld Gebräu 80 20“ in der Gemeinde entwickelt wurde, gibt es jetzt auch die 80 20 Bratwurst, die aus geheimen Zutaten besteht, die den guten Geschmack des Bieres abrunden sollen. „Jetzt sind wir kulinarisch bestens aufgestellt“, gab Heusinger unter viel Beifall bekannt.

Das auch Holzheimer und seine Kollegen Fans der fränkischen Bratwurst sind, gab der Künstlerische Leiter gerne zu. „Das Grabfeld hat die besten Bratwürste, das können wir immer wieder feststellen“.

Wilhelm Stingl, Vorsitzender des Fränkischen Volkstanz- und Heimatvereins Sulzfeld hätte sich besseres Wetter gewünscht. Für das Floß sei es jedenfalls bestens geeignet, gab Stingl zum Besten. Auch wenn der Regen dominierte, war für die Verantwortlichen das Fest unterm Strich ein Erfolg.

Die Besucher hatten Spaß an dieser recht nassen Variante des Saale-Musicum und wurden am Abend mit einem Fußballspiel auf einer Großleinwand belohnt.

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