WILLMARS/OSTHEIM

Bis Ende des Jahres soll der Anschluss stehen

Bei der Sitzung des Wasserzweckverbands „Willmarser Gruppe“ im Ostheimer Rathaus informierte Erich Hahn vom Ingenieurbüro IBP Bauplanung, Kulmbach, über den Sachstand zum Anschluss des Willmarser Gemeindeteils Völkershausen an die Wasserversorgung des Verbandes. Im Sommer ist Baubeginn, und die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Hahn legte die aktuelle Kostenübersicht vor. War man in der letzten Sitzung noch von einer 36-prozentigen Kostensteigerung ausgegangen, konnte er nun Entwarnung geben. Nach erneuter Sichtung der Unterlagen und einiger Korrekturen ist jetzt von einem tatsächlichen Anstieg bei der Herstellung der Verbindungsleitung, des Maschinenhauses und des Pumpwerks von etwa 21 Prozent auszugehen. Für die Herstellung der Verbindungsleitung und der genannten Bauwerke fallen somit Kosten von insgesamt rund 800 000 Euro an. Hinzu kommen, was den Anschluss des Ortsnetzes – ohne die Sanierung des Ortsnetzes – betrifft, die Ausgaben für die Maschinen- und elektrotechnische Ausrüstung in Höhe von rund 140 000 Euro, so Hahn.

Im August wird gebaut

Baubeginn soll Mitte August sein. Bis Mitte November sollen die für den Anschluss an die Verbandsanlage nötigen Maßnahmen – der Trassenbau, das Pumphaus Willmars, den Hochbehälter Völkershausen und die Verbindungsleitung Willmars zum Hochbehälter im Ortsteil – abgeschlossen sein. Es werde aber vorsorglich ein zeitlicher Puffer bis 21. Dezember eingerechnet. „Bis dahin soll auf jeden Fall alles soweit fertig sein”, sagte Hahn. Die Erneuerung des Ortsnetzes in Völkershausen folgt dann im nächsten Jahr.

Laut Hahn werden der Hochbehälter und das Pumpwerk – beide in Fertigteilbauweise – Anfang Oktober geliefert. Die Ausschreibung für die Maschinen und elektrotechnische Ausstattung läuft, Ende Juli soll Submission sein. Der Verbandsvorsitzende, Ostheims Bürgermeister Ulrich Waldsachs, wurde in der Sitzung vom Gremium ermächtigt, den Auftrag dann an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben.

Überschuss geht in die Rücklagen

Die Ratsleute befassten sich bei ihrer Zusammenkunft auch mit der Jahresrechnung 2017. Marc Huter, der Geschäftsstellenleiter und Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Ostheim, legte den Rechenschaftsbericht vor. Das Gesamtvolumen liegt um 21 Prozent höher als veranschlagt. Dies liege insbesondere daran, dass im Verwaltungshaushalt ein Überschuss von rund 82 200 Euro entstanden ist. Die Verbandsversammlung war sich einig, dass der Überschuss komplett der allgemeinen Rücklage zufließen soll. Da die Zuführung nach den Haushaltsvorschriften ihren Weg über den Vermögenshaushalt nimmt, wird das Volumen im Vermögenshaushalt deutlich erhöht und damit falle auch das Gesamtvolumen entsprechend größer aus, wie Huter erläuterte. Vom Rechnungsprüfungsausschuss gab es keine Beanstandungen.

Abschließend gab Ulrich Waldsachs noch aus dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung bekannt, dass für die gemäß der Trinkwasserverordnung verpflichtenden Untersuchungen und Qualitätsprüfungen wieder eine Neuausschreibung terminiert war. Mehrere Prüfinstitute waren angeschrieben worden, als wirtschaftlichster Bieter hat sich, wie in den Vorjahren auch, das Institut Nuss aus Bad Kissingen erwiesen und den Zuschlag erhalten.

Schlagworte

  • Willmars
  • Ostheim
  • Sitzungen
  • Ulrich Waldsachs
  • Wirtschaftsbranche Wassergewinnung und Wasserversorgung
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!