Bischofsheim

"Bischofsheim ist auf einem sehr gute Weg"

Im Jahresrückblick charakterisierte Bürgermeister Georg Seiffert Bischofsheim als attraktives Rhönstädtchen mit ansprechenden Angeboten für Touristen und Einheimische. Der Marktplatz sei die gute Stube, das Herzstück der Stadt. Foto: Marion Eckert

Mit einem Jahresrückblick begann Bürgermeister Georg Seiffert die erste Sitzung des Stadtrates im neuen Jahrzehnt, aber auch mit einem traurigen Gedenken, wird doch der im Dezember verstorbene treue Ratsbesucher im Stadtrat, Hieronymus Löhrlein, nicht mehr als Zuhörer die Sitzung verfolgen. Es gab kaum eine Stadtratssitzung, bei der er fehlte. Als "treues Mitglied des erweiterten Gremiums" bezeichnete ihn Seiffert. "Wir werden an ihn denken."

In seinem Jahresrückblick bezeichnete der Bürgermeister Bischofsheim als eine Stadt, die "in" ist, seit neuestem "in der Rhön" aber auch in, in Bezug auf Angebote, Veranstaltungen, Infrastruktur und Lebensqualität. "Bischofsheim mit seinen Stadtteilen ist auf einem sehr guten Weg", betonte Seiffert. "Wir trotzen sämtlichen Trends, die für den ländlichen Raum prognostiziert werden und bei vielen anderen bereits eingetreten sind." Er verwies auf die positive Bevölkerungsentwicklung, die gute Ausstattung mit Gastronomie und die touristischen Angebote und Bischofsheim werde in Zukunft noch attraktiver, wenn die Braunsmühle als gehobener gastronomischer Betrieb zur Verfügung stehe. Außerdem sei für diese Jahr geplant, das touristische Konzept zu aktualisieren und Prädikate wie "Citta-Slow" und "100 Genussorte" stärker zu berücksichtigen.

Umbau der Rhönhalle zum Stadtteilzentrum hat begonnen

Um die Lebensqualität in Bischofsheim weiter zu stärken, gibt es finanzielle Fördermöglichkeiten für Privatleute, die Stadt selbst baut in der Spitalgasse eine Parkscheune und die Planungen für die Sanierung des Gerberzwingers mit dem Stadtmauerumgang seien angelaufen. In der Umsetzung befindet sich die Rollsportanlage, der Umbau der Rhönhalle zum Stadtteilzentrum hat begonnen und die Idee für ein Kreativhaus in Bischofsheim steht im Raum. Außerdem freue sich Bischofsheim auf den Aufbau des Biodiversitätszentrums.

Bürgerinformation und transparente Verwaltungs- und Stadtratsarbeit seien für Seiffert sehr wichtig, daher komme der Bischofsheimer Bote seit Beginn des vergangenen Jahres kostenfrei an alle Haushalte. Das besondere Ereignis des vergangenen Jahres war die Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Wegfurt, die für Seiffert ein Paradebeispiel von bürgerschaftlichem Engagement ist. Seinen Dank richtete er zum Abschluss an alle Mitarbeiter, die Stadträte und alle Bürger. Der stellvertretende Bürgermeister Egon Sturm schloss ich Seifferts Dankesworten an und dankte ihm für sein Engagement um Bischofsheim mit einem "weiter so".

Aufträge für die Sanierung der Brausmühle vergeben

Folgende Aufträge für die Sanierung der Brausmühle wurden aus nichtöffentlicher Sitzung bekannt gegeben: Schlosserarbeiten Firma Stahl- und Metallbau Weigand, Bad Königshofen, für 21 371 Euro, Schreinerarbeiten Möbel und Einbauten, Schreinerei Popeskul, Bischofsheim, für 21 861 Euro. 

Für die Errichtung des Schleppliftes mit Flutlichtanlage an der Skisprungschanze wurden vom Stadtrat folgende Aufträge vergeben: Die Planung und Begleitung der Baumaßnahme übernimmt das Ingenieurbüro Schweiger aus Sonthofen für ein vorläufiges Honorar von 15 000 Euro. Die 20 KV Kabelleitung zur Trafostation verlegt das Bayernwerk Netz GmbH, Fuchsstadt, für 122 422 Euro, Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme der Übergabestation/Trafostation werden ebenfalls von der Bayernwerk Netz GmbH übernommen, die Kosten liegen bei 46 023 Euro.

Neubau einer offenen Lagerhalle

Zugestimmt wurde dem Bauantrag zum Neubau einer offenen Lagerhalle auf dem Anwesen Schützenellerweg  in Unterweißenbrunn und dem  Bauantrag  zum Neubau einer Kapelle auf dem Anwesen Bauersbergstraße in Bischofsheim. Auf Anregung von Egon Sturm wurde der Bauantrag zur  Errichtung einer Umfassungsmauer und eines Zaunes und Auffüllung des Grundstückes auf 1,40 Meter auf einem Anwesen in Bischofsheim zurück gestellt. Die Stadträte möchten sich zunächst ein Bild von der Örtlichkeit machen.

Des Weiteren galt es, einige Formalitäten abzuarbeiten. Dazu zählte die Annahme von Spenden von Privat- und Geschäftsleuten für Konzerte und die Stadtbücherei. Der neu gewählte Haselbacher Kommandant Thilo Schilder und sein Stellvertreter Heiko Rahm waren im Amt zu bestätigen. Wie in jedem Jahr waren auch die  Verordnung über die Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen für die Altstadt innerhalb des Stadtmauerrings  und für den Weiler Kreuzberg festzulegen. Für Bischofsheim wurden sie von 11.30 bis 17 Uhr und für den Kreuzberg von 10 bis 18 Uhr festgelegt.

Für die in den vergangenen Jahren neu angeschafften Feuerwehrfahrzeuge in Frankenheim, Oberweißenbrunn, Unterweißenbrunn und Bischofsheim wurde Aufwendungs- und Kostenersatz bei Einsätzen und anderen Leistungen der gemeindlichen Feuerwehren in die Satzung aufgenommen.

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