Bad Königshofen

Bürgermeister dankt Christa Schunk für Kirchendienst in Bad Königshofen

Bürgermeister Thomas Helbling überreichte an Christa Schunk in Bad Königshofen einen Blumenstrauß sowie einen Gutschein für Gymnastik und dazu ein Badetuch mit Wappen der Stadt Bad Königshofen. 25 Jahre hat sie sich um den Blumenschmuck in der Klosterkirche gekümmert, außerdem um die Sauberkeit des Gotteshauses. "Herzlichen Dank dafür von Seiten der Stadt." Foto: Hanns Friedrich

25 Jahre lang versah Christa Schunk in der Klosterkirche Bad Königshofen den ehrenamtlichen Kirchendienst und unterstütze außerdem ihren Mann Winfried. Das bedeutet, dass sie für die Sauberkeit des Gotteshauses ebenso verantwortlich war wie für den Blumenschmuck. Mit 73 Jahren wird vieles nun aber beschwerlicher. Grund genug, einmal Dankeschön zu sagen, meinte Bürgermeister Thomas Helbling, der darauf verwies, dass die Klosterkirche ja im Eigentum der Stadt Bad Königshofen ist. Immer aber habe Christa Schunk dafür gesorgt, dass sie ein "Schmuckkästlein" war.

Seit den 1970er Jahren ist die Klosterkirche im Besitz der Stadt, nachdem eine Unterschriftenaktion, angeregt durch den damaligen Kreisheimatpfleger Otto Schulz, die Klosterkirche vor dem Abriss bewahrte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Kapuziner von ihrem Hauptsitz Altötting bereits abgezogen, wobei Pater Armin und Pater Franz den Seelsorgedienst im Kreiskrankenhaus Königshofen übernahmen und in den Kreishäusern dort auch wohnten.

Um die Sauberkeit im Gotteshaus gekümmert

Damals wurde der gesamte, rund 300 Jahre alte historische Klosterbereich abgerissen und dort ein "Kurhotel" gebaut, heute das Seniorenwohnheim am Klostergarten. Stehen blieb die kleine Kirche, die bis heute immer noch genutzt wird. 1978 übernahm Winfried Schunk, der Ehemann von Christa Schunk, den Küsterdienst bis zu seinem Tod 2017. Christa Schunk unterstützte ihren Mann und übernahm 1995 den Blumenschmuck, außerdem kümmerte sie sich um die Sauberkeit im Gotteshaus.

Viele Stunden hat sie in den vergangenen Jahren dort verbracht und mit Blumen aus dem eigenen Garten die Altäre und den Kirchenraum dekoriert. Künstliche Blumen sind in der katholischen Kirche tabu. Also eine nicht ganz einfache Aufgabe, denn nicht immer sollen Blumen am Altar stehen, oder oftmals auch nur ganz dezent. Nach einer entsprechenden "Ordnung" reicht im Advent ein Adventskranz oder eine Adventswurzel, in der vorösterlichen Fastenzeit sollte vollständig auf Blumen verzichtet werden, heißt es in den entsprechenden kirchlichen Vorgaben.

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