Unterweißenbrunn

CSU-Ortsverband: Kommunalwahl wirft Schatten voraus

Auch wenn der CSU-Ortsverband Unterweißenbrunn mit derzeit 19 Mitgliedern eine vergleichsweise kleine Gruppierung ist, wird doch das politische Engagement sehr ernst genommen. Und es werden auch schon Weichen für die anstehenden Kommunalwahlen gestellt.

Die Neuwahl ging problemlos vonstatten, so bleibt Paul Dinkel Vorsitzender und Kurt Viernickel sein Stellvertreter. Als weiterer stellvertretender Vorsitzender fungiert Bruno Werner. Die Kasse führt Peter Klug, und Schriftführer bleibt Wolfgang Schön. Als Beisitzer gehören zur Vorstandschaft Jürgen Baumeister, Egon Fries, Steffen Räder und Michael Werner. Die Kasse prüfen Leo Baumeister und Arno Korb. Zu Delegierten wurden Paul Dinkel, Bruno Werner und Jürgen Baumeister bestimmt. Ersatzdelegierte sind Kurt Viernickel, Steffen Räder und Martin Seiffert.

Im Rückblick erinnerte Dinkel an einen politischen Abend mit Landrat Thomas Habermann und Bürgermeister Georg Seiffert, bedauerte allerdings, dass dieser Abend mit interessanten und informativen Vorträgen von der Bevölkerung, trotz guter Werbung, nicht wie gewünscht angenommen wurde. Recht gut besucht war dagegen die Wahlveranstaltung für die vier CSU-Kandidaten eine Woche vor der Landtagswahl.

Die Vertreter des CSU-Ortsverbandes Unterweißenbrunn haben nicht nur eigene Veranstaltungen organisiert, sondern auch diverse Veranstaltungen in der Region besucht und bei dieser Gelegenheit namhafte CSU-Politiker zu unterschiedlichen Themen getroffen.

Einen umfassenden Rückblick gab Dinkel auf das Hauptereignis des vergangenen Jahres, die Landtagswahl, bei der die CSU mit 37,2 Prozent zwar wieder stärkste Kraft wurde, jedoch Verluste von 10,3 Prozent gegenüber 2013 hinnehmen musste. Stolz sind die CSUler allerdings über das Abschneiden ihrer Partei in Unterweißenbrunn, hier gab es für Sandro Kirchner 66,7 Prozent: das beste Erststimmen-Ergebnis im Landkreis Rhön-Grabfeld. Nur Aubstadt war mit 68,8 Prozent für Steffen Vogel um 1,1 Prozent besser. Nicht verschweigen wollte Dinkel, dass es aber auch in Unterweißenbrunn ein Minus von 8,4 Prozent im Vergleich zu 2013 gab. Sandro Kirchner habe landesweit das zweitbeste Erststimmenergebnis mit 49,5 Prozent erreicht, dies sei zumindest mit dem Posten des Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses gewürdigt worden.

Am 21. Mai fährt der CSU-Ortsverband Unterweißenbrunn gemeinsam mit den Ortsverbänden Bischofsheim und Sandberg in den Bayerischen Landtag. Die Plätze sind allerdings schon alle vergeben, so dass keine weitere Anmeldung mehr möglich ist.

Zur bevorstehenden Europawahl wird der Ortsverband Unterweißenbrunn keine eigenen Aktionen starten, sich aber an der Plakatierung beteiligen.

Viel mehr Engagement wird die Wahl des neues Stadtrates im Frühjahr 2020 erfordern. Im Herbst diesen Jahres sollen die Kandidaten nominiert werden. Dinkel bat heute schon um Mitgliederwerbung, denn in einem Ortsverband mit 50 oder 100 Mitgliedern wäre ein ganz anderer Rückhalt möglich. 16 Stadträte werden am 15. März nächsten Jahres gewählt. Rudi Büttner und Kurt Viernickel haben heute schon ihre Bereitschaft bekundet, erneut für ihren Heimatort anzutreten. Ob Steffen Räder noch einmal antritt, sei aus beruflichen Gründen heute noch offen. Paul Dinkel möchte drei Plätze für Unterweißenbrunn, so dass die Kandidatenfrage auf jeden Fall noch offen sei.

Um speziell junge Menschen für Politik zu interessierten, wird Johann Böhm in wenigen Wochen die Unterweißenbrunner Jugend besuchen, über sein Leben erzählen und darauf hinweisen, was jeder Einzelne tun kann, um die Demokratie und Gesellschaftsform zu erhalten.

Am Ende der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes stand ein Vortrag von Bürgermeister Georg Seiffert zu aktuellen Projekten in Bischofsheim und den Stadtteilen. Dazu zählt der geplante Bau einer Rollsportanlage, die Sanierung der Rhönhalle in Frankenheim und das angekündigte Biodiversitätszentrum. Mit der Sanierung der Braunsmühle gehe es voran, langsam seien die Räumlichkeiten zu erkennen. Diskutiert wurde über fehlende Baugebiete und die Problematik, dass kaum beziehungsweise keine Bereitschaft bestehe, Bauland zu verkaufen.

Die Stadt Bischofsheim sei bereit, den Festplatz in Unterweißenbrunn mit Strom, Wasser und Abwasser zu versorgen, doch zunächst sei eine Einigung der Vereine nötig.

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