Bad Neustadt

Campus-Radiologie zählt zu den 30 Schwerpunktzentren

CT und MRT ermöglichen eine präzise Darstellung von Herz und Gefäßen.
CT und MRT ermöglichen eine präzise Darstellung von Herz und Gefäßen. Foto: Sylvia Willax

Gerade bei Erkrankungen des Herzens oder der Gefäße ist es für eine erfolgreiche Behandlung entscheidend, die Ursache für die Beschwerden präzise zu diagnostizieren. Die Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) bieten schonende Möglichkeiten, selbst kleinste Auffälligkeiten im Körper detailliert darzustellen. Für ihre Expertise im Einsatz dieser sogenannten schnittbildgebenden Verfahren wurde die Klinik für Radiologie am Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt nun durch die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) als eines von 30 Schwerpunktzentren für kardiovaskuläre Bildgebung in Deutschland zertifiziert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Priv.-Doz. Dr. Lukas Lehmkuhl, Chefarzt der Klinik für Radiologie
Priv.-Doz. Dr. Lukas Lehmkuhl, Chefarzt der Klinik für Radiologie Foto: Sylvia Willax

„Um diese Zertifizierung zu erhalten, haben die Mitarbeiter unserer Klinik eine hohe Anzahl von Untersuchungsfälle dokumentiert, die erforderlichen Zertifizierungskurse absolviert und erfolgreich mehrere Prüfungen bestanden“, erzählt Privatdozent Lukas Lehmkuhl, Chefarzt der Klinik für Radiologie. Eine weitere Voraussetzung für die Ernennung als Schwerpunktzentrum sei eine verlässliche fachliche und personelle Basis sowie die enge Kooperation mit den Fachbereichen, die eine hohe Expertise in der Diagnostik und Therapie von Herz- und Gefäßerkrankungen aufweisen. Der neue Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt mit seinen Spezialkliniken der Herz- und Gefäßmedizin biete hier optimale Voraussetzungen, so die Mitteilung. Rund 4000 kardiovaskuläre CT-Untersuchungen und etwa 2500 MR-Tomographien des Herzens und der Gefäße werden hier jedes Jahr durchgeführt.

Fächerübergreifende Zusammenarbeit für beste Ergebnisse

Für eine bestmögliche Diagnostik und Therapie arbeiten die Radiologen am Campus Bad Neustadt eng mit ihren herzmedizinischen Kollegen zusammen. Vom Herzen angefertigte CT- und MRT-Aufnahmen werden deshalb grundsätzlich von Radiologen und Kardiologen gemeinsam ausgewertet. „Wir nutzen die Expertise, Kenntnisse und Erfahrungen beider Fachbereiche, um unsere Patienten ganzheitlich diagnostizieren und behandeln zu können“, so Lehmkuhl. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Klinik für Radiologie und der Klinik für Kardiologie, die von den Chefärzten Professor Sebastian Kerber und Professor Thomas Deneke geleitet wird, hat am Campus eine langjährige Tradition. Seit rund 18 Jahren kooperieren die Fachbereiche bereits in der Diagnostik des Herzens. Die Schwerpunktzertifizierung ist nun ein weiterer Schritt, diese interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.

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