Mittelstreu

Christian Zirk möchte Oberstreuer Bürgermeister werden

Christian Zirk aus Mittelstreu tritt ebenfalls als Bürgermeisterkandidat bei der Kommunalwahl in Oberstreu an. Foto: Sabine Pagel

Die Bürger aus Oberstreu und Mittelstreu müssen sich bei der Kommunalwahl am 15. März zwischen zwei Kandidaten entscheiden. Bei der Nominierungsversammlung der neugegründeten Wählergruppe "Bürgerliste Oberstreu/Mittelstreu" (BLOM) wurde Christian Zirk offiziell als Bürgermeisterkandidat ins Rennen geschickt.

Bereits Anfang Januar wurde er bei der Nominierungsversammlung des Ortsverbands der CSU und der Wählergruppe Christliche Bürgerschaft als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen. Allerdings unterlag er hier in der Abstimmung dem Kandidaten Stefan Kießner. Um trotzdem kandidieren zu können, initiierte er mit drei weiteren Bürgern aus Mittelstreu die neue Wählergruppe "BLOM".

Großes Interesse an der Nominierung

Die Nominierungsversammlung im Gasthaus "Zum Wilden Mann" in Mittelstreu stieß aus diesem Grund auch auf großes Interesse von Seiten der Wahlberechtigten aus beiden Ortschaften. Der Saal in der Gaststätte war bis auf den letzten Platz belegt.

Zunächst stellte sich Christian Zirk vor. Der 44-jährige Mittelstreuer ist als Betriebsratsvorsitzender bei der Fa. Reich in Mellrichstadt beschäftigt. Er wolle den Bürgern der Gemeinde Oberstreu am 15. März die Möglichkeit einer Wahl zwischen zwei Kandidaten geben, nannte er als Beweggrund für seine Kandidatur.

Christian Zirk möchte die Dorferneuerung voran treiben

Bei der Nominierungsversammlung in Oberstreu sei es nicht sein Ansinnen gewesen, gegen Stefan Kießner in die Abstimmung zu gehen, erklärte Zirk. Eigentlich habe er sich als Kandidat der Christlichen Bürgerschaft zur Verfügung stellen wollen. Da dies nicht zustande kam, habe er die Wählergruppe gegründet, so Zirk weiter.

Anschließend stellte er die Ziele der "BLOM" vor. Neben den baulichen Projekten, unter anderem die Bereitstellung von Bauplätzen sowie die Verringerung des Leerstandes in den Ortskernen von Ober- und Mittelstreu soll auch die Dorferneuerung vorangetrieben werden. Soziale Ziele seien neben dem Erhalt der beiden Kindergärten in Ober- und Mittelstreu auch die Integration von Mitbürgern sowie die Stärkung des Zusammenhalts der beiden Ortsteile.

Eine Alternative für die Gemeindepolitik

Zirk machte deutlich, dass die neue Wählergruppe keinesfalls Streitereien und Unmut innerhalb der Gemeinde heraufbeschwören wolle. Viel mehr sehe man sich als Alternative für die Gemeindepolitik. Danach folgte die Abstimmung über den Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Hier stand Zirk als Einziger zur Wahl. Von den 115 anwesenden wahlberechtigten Bürgern stimmten 75 für Zirk, 39 gegen ihn, 1 Stimme war ungültig.

Es folgte eine kurze Vorstellungsrunde der sechs Kandidaten, die sich für die Bürgerliste als Gemeinderäte aufstellen lassen. Nachdem per Akklamation abgestimmt wurde, die bereits im Vorfeld festgelegte Reihenfolge im Block zu wählen, stimmten hier 76 Wahlberechtigte für "Ja" (Rest "Nein" beziehungsweise "ungültig"). Als letztes folgte die Abstimmung über die Dreifachnennung der Listenkandidaten. Hier stimmten 72 Bürger mit Ja, 43 mit Nein.

50 Unterstützerunterschriften sind nötig

Damit die "Bürgerliste Oberstreu/Mittelstreu" am Sonntag, 15. März, offiziell an den Start gehen kann, werden bis zum 3. Februar insgesamt 50 Unterstützerunterschriften benötigt. Die Unterstützungslisten liegen ab Dienstag, 21. Januar, in der VG Mellrichstadt aus.

Für die neugegründete Wählergruppe "Bürgerliste Oberstreu/Mittelstreu" stellen sich sechs Bürger aus Ober- und Mittelstreu für den Gemeinderat zur Wahl. Das Foto zeigt (vorne von links): Michaela Klostermann-Mock, Sabine Pagel, Lydia Trupp sowie (hinten von links): Joachim Glück, Christian Zirk (Bürgermeisterkandidat), Bernhard Mock. Foto: Martin Pagel

Zur Wahl stellen sich folgende Kandidaten in der aufgeführten Reihenfolge: Christian Zirk, Sabine Pagel, Bernhard Mock, Lydia Trupp, Michaela Klostermann-Mock, Joachim Glück.

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