Hohenroth

Containerschule wird verschönert

Über einen Zeitraum von circa dreieinhalb Jahren wird die Containerschule in Hohenroth benötigt werden. Nun soll sie ein wenig aufgehübscht werden. Foto: Brigitte Chellouche

In Hohenroth wird derzeit viel gebaut, saniert und renoviert. Die Schule, das Bürgerhaus, die Schulcontainer und der Wald-Boden-Klima Info-Park. Daher ging der Bauausschuss mit Bürgermeister Georg Straub auf Tour, um die verschiedenen Baustellen vor Ort in Augenschein zu nehmen und mögliche Änderungen und Zusatzleistungen zu besprechen und zu beschließen.

Der Rundgang begann an der Containerschule neben dem Sportplatz. Es ging um die Frage, ob die Fassade verschönert werden soll oder nicht. Kosten von ungefähr 15 000 Euro standen im Raum. Zur fachlichen Unterstützung war VG-Architekt Franz-Josef Schmitt vor Ort. Er wies darauf hin, dass die Außenwand über den Dachrand hinaus unschön aussehe.

Mehrheit der Bauausschuss-Mitglieder ist für Aufhübschung der Containerschule

Wenn sie jedoch gereinigt würde, würde der Schmutz über die Fassade nach unten laufen und noch mehr Verunreinigungen nach sich ziehen. "Eigentlich sieht die Containerschule noch recht gut aus", sagte Bürgermeister Straub. Er war der Meinung, dass man nichts daran verändern müsse. Dieser Meinung schloss sich Johanna Saal-Unsleber an. Die beiden waren jedoch allein mit ihrer Meinung. Die übrigen fünf Bauausschussmitglieder stimmten für eine Aufhübschung. Nun werden die kleinen Löcher und die offenen Fugen geschlossen werden und die Abdeckung des Sonnenschutzes gestrichen werden.

Ein Rundgang durch den Rohbau der neuen Schule schloss sich an. Bürgermeister Georg Straub erklärte die Örtlichkeiten und teilte mit, dass der Rohbau im September beendet werde. Vorher fragte er noch nach Schachtdeckeln mit Gemeindewappen. Ob diese gewünscht seien? Nachdem dem Gremium jedoch die Kosten und Modalitäten mitgeteilt wurden, nahm man Abstand von dem Wunsch. Nun werden die Schachtdeckel mit den üblichen Abdeckungen versehen.

Trockenbepflanzung für den Mergenthaler-Gedenkstein

Am Friedhof sprachen die Bauausschussmitglieder über eine Umrandung des Gedenksteines für Pfarrer Mergenthaler, für die die Gemeinde verantwortlich zeichnet. Hier einigte man sich auf eine Trockenbepflanzung, die zwischen einer einreihigen Pflasterung angelegt wird. Der vordere Bereich wird jedoch vollständig gepflastert werden.

Das Bürgerhaus ist bereits eingerüstet. "Die Baustelle läuft gut", sagte Bürgermeister Georg Straub. Die Gewände an den Fenstern seien bereits ausgebessert, sagte er. Im Inneren seien die Abbrucharbeiten beendet. Die Rohinstallation der WCs habe begonnen. Auf dem Vorplatz beschloss das Gremium, die Schräge vor dem barrierefreien WC im Anbau nicht über eine Rampe zu überwinden, sondern die Fläche von der Kirche aus insgesamt anzuheben. Das zweite barrierefreie WC im Innern des Gebäudes wird gegenüber dem Bürgersaal gebaut.

Arbeiten am Wald-Boden-Klima-Info-Park gehen voran

Der Saal selbst wird eine helle Decke erhalten, die Fenster werden in einem gedeckten Weiß ausgeführt, sie erhalten einen Dreh-Kipp-Griff und eine Dreifach-Verglasung. Die Abdeckprofile an der Außenseite werden aus Alu sein. "Die Fenster werden Ende Juli eingebaut werden", sagte Bürgermeister Georg Straub. Das Obergeschoss bleibe bis auf neue Lampen, neue Fenster und einen neuen Anstrich unangetastet, erklärte Straub weiter.

Vom Bürgerhaus fuhren die Bauausschussmitglieder zum Wald-Boden-Klima-Info Park, um sich dort die Fortschritte anzusehen. Erwin Kruczek verwies auf das gepflanzte Baumensemle, das Kneipp-Becken und den teilweise fertiggestellten Grillplatz, auch das Biotop ist noch im Rohzustand. Bürgermeister Straub betonte, dass die Arbeiten dort bis Ende Juli abgeschlossen sein müssten.

Neues Geschirr für das Bürgerhaus

Im Rathaus standen dann noch Mustergedecke von Essgeschirr für das Bürgerhaus. Das Gremium entschloss sich ziemlich schnell für die Ausführung "Norway" und das Besteck "Bistro" von der Firma Luchs Hotelausstattung aus Bochum. 120 Gedecke mit Tasse, Untertasse und Dessertteller sowie einem 25er-Teller-Set und dieselbe Anzahl Besteck werden knapp 970 Euro kosten. Das noch vorhandene Geschirr des Bürgerhauses wird im Gemeinschaftshaus Windshausen eingesetzt werden.

Abschließend passierten die formlose Bauvoranfrage zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Neulandstraße und die Abweichung zur Errichtung eines Gartenhauses im Landwehr das Gremium ohne Bedenken. Einzig der Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Einliegerwohnung in der Brunnengasse in Windshausen wurde unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Landratsamtes genehmigt.

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