EUSSENHAUSEN

Da lauschen die Kinder: Salbei hilft bei Halsschmerzen

Die Körbe sind gefüllt, und Spaß hat es auch gemacht: Die Kinder der Kita St. Sebastian haben mit Heike Stäblein aus Brüchs Kräuter gesammelt und dabei viel über deren Verwendung gelernt. Foto: Kita

„Verantwortungsvoller Umgang miteinander und mit der Umwelt“, das ist dieses Jahr das Thema in der Kita St. Sebastian in Eußenhausen. Erzieherin Jessica Kirchner hatte die Idee, dazu eine Führung mit Heike Stäblein, der „Kräuterfrau aus Brüchs“, zu organisieren. Denn Kräuter sind gesund und wichtig für die Natur.

Ausgestattet mit Körben zogen die Kinder dann mit Heike Stäblein ins Elmbachtal. Am Wegesrand wurden gleich die ersten Kräuter gefunden – etwa der Spitzwegerich, der als „Verband aus der Natur“ bekannt ist. „Dieses Kraut müsst ihr euch gut merken, falls ihr euch mal verletzt“, sagte die Kräuterfrau zu den Kindern. Auch gegen das Brennen der Brennnessel wirkt es gut. Aber auch die Margeriten und der Girsch, der gut bei Rheuma und Gicht wirkt, sowie Löwenzahn wurden gesammelt.

Bei der Kräuterwanderung legte Heike Stäblein besonderen Wert darauf, dass alle Sinne angesprochen werden – die Augen bei der Suche und beim Betrachten der Kräuter, der Tastsinn beim Erfühlen der Pflanzen und natürlich der Geschmackssinn, denn die Kräuter wurden natürlich auch gekostet. „So können sich die Kinder alles viel besser merken“, ist sich die Brüchserin sicher.

So wurden am Wegesrand und auf der Wiese noch der Sauerampfer (enthält viel Vitamin C), der Rothklee, das Acker-Stiefmütterchen (gut für die Haut), der Salbei (hilft bei Halsschmerzen), der wilde Thymian und der Mohn, der beruhigend wirkt, gesucht und gesammelt. Am Ende hatten die Kinder dann zehn verschiedene Kräuter als kleine Auswahl in ihren Körben und sogar noch leckere Äpfel, die im Vorbeigehen gepflückt werden konnten.

Dann ging es wieder zurück in die Kita, wo Heike Stäblein mit den Kindern noch einen leckeren Kräuterquark aus den gesammelten Pflanzen zubereitete. Dazu wurde ein Tee aus Äpfeln und Kräutern frisch aufgebrüht.

Wer jetzt neugierig geworden ist: Auf Heike Stäbleins Homepage (www.boxenstopp-web.de) kann man sich informieren.

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