MELLRICHSTADT

„Das Bachbett der Streu ist hier tot“

Die Novembersonne scheint hoch am Himmel, doch ihre Strahlen kommen nicht an. Jedenfalls nicht dort, wo sich sonst die Sonnenstrahlen auf dem Wasser der Streu spiegeln. Weil nämlich kein Wasser mehr fließt.
Verendete Kleinfische geben im ausgetrockneten Streubett ein Bild des Jammers. Foto: Georg Stock
Die Novembersonne scheint hoch am Himmel, doch ihre Strahlen kommen nicht an. Jedenfalls nicht dort, wo sich sonst die Sonnenstrahlen auf dem Wasser der Streu spiegeln. Weil nämlich kein Wasser mehr fließt. Das Bachbett liegt völlig trocken da, und kein noch so kleines Rinnsal sorgt für Leben im Bereich der Mellrichstädter Streubrücke. Statt im Wasser umherschwimmende Fische zeigt das Bild verendete Kadaver und Kleinsttiere im Todeskampf. Am Sonntagvormittag meldet Fischereipächter Karl Sturm ein dramatisches Fischsterben im Bachbett der Streu auf einer Länge von etwa eineinhalb Kilometern. Karl Sturm ist ...
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