Fladungen

Das Gemeinschaftsgefühl wiederherstellen

Ramona Ditzel-Späth ist parteiunabhängige Bürgermeisterkandidatin für Fladungen und tritt für die Gruppierung "Stark für unsere Heimat" an. Foto: Julie Filzer

Ramona Ditzel-Späth von der Gruppierung "Stark für unsere heimat" kandidiert mit drei weiteren Mitbewerbern für das Bürgermeisteramt in Fladungen. Diese Redaktion stellte ihr folgende Fragen:

Wie können Ihrer Meinung nach Gewerbeansiedlungen gefördert werden? Was ist mit der Ausweisung neuer Flächen zu diesem Zweck?

Interessenten suchen, die sich hier ansiedeln möchten, Bebauungspläne prüfen, steuerliche Anreize für Unternehmen schaffen. Die Ausweisung neuer Flächen kann ich erst prüfen, wenn ich im Amt bin.

An Fladungen mag ich besonders ... 
dass es meine Heimat ist im Herzen der Rhön. 
Thema Nahversorgung und Gastronomie. Derzeit gibt es keinen Lebensmittelmarkt mehr vor Ort. Auch die Gastronomie musste einen Einbruch erfahren. Wie sehen Sie die Möglichkeiten der Verbesserung der derzeitigen Situation?

In der ganzen Gemeinde in und um Fladungen touristisch einzigartige Anziehungspunkte schaffen, so dass sich unsere Gäste hier wohlfühlen und gerne wieder kommen.

An Fladungen missfällt mir ...
dass die Eisenbahn nicht mehr täglich fährt, der Mangel an Geschäften und Gaststätten.
Was ist mit dem Gemeinschaftsgefühl in Fladungen? Wie kann man Ihrer Meinung nach erreichen, dass alle an einem Strang ziehen?

Das Gemeinschaftsgefühl in Fladungen ist zur Zeit gespalten, mit viel Engagement möchte ich es wieder herstellen.

Mein Lieblingsplatz hier ist ...
der Abtsberg.

Als Bürgermeister positiv und ehrlich vorne weg gehen und sich aktiv einbringen. Bürger und Vereine einbeziehen. Gutes bewahren und neue Wege gehen.

Wenn ich als Bürgermeister 10 Millionen Euro frei zur Verfügung hätte, würde ich … 
die Infrastruktur nach vorne bringen. Alleinstellungsmerkmale aufbauen, die Innenstadt beleben, eine lebendige Gemeinde gestalten.
In Fladungen gibt es keine Angebote für seniorengerechtes Wohnen bzw. auch keine Pflegeeinrichtung. Sehen Sie hier Möglichkeiten?

Ja, unsere älteren Bürger haben ein Recht darauf in ihrer Heimat zu bleiben und zu leben.

Zu den Zukunftsvisionen für Fladungen zähle ich … 
gut florierender Tourismus und das gesellschaftliche Miteinander, eine Stadt für junge und alte Menschen, die Steuerbelastung aufs mindeste beschränken.
Steckbrief
Name: Ramona Ditzel-Späth
Geburtsdatum: 11.10.1966
Geburtsort: Schweinfurt
Wohnort: Fladungen-Brüchs
Parteizugehörigkeit: unabhängig, Liste "Stark für unsere Heimat".
Ausbildung/Beruflicher Werdegang: Hotelfachfrau, Ausbilderin (Ausbildereignerschein), Mitarbeiterin im Tourismusbüro Fladungen, Stadtführerin in Fladungen, Wanderführerin, Geprüfte Kräuterführerin, Nordic-Walking-Trainerin, derzeit Touristenbetreuung an der Informationsstelle Schwarzes Moor und Schornhecke beim Naturpark Rhön.
Familienstand/Kinder: 7 Kinder (Patchworkfamilie)
Ehrenämter: Schöffin am Jugendgericht Bad Neustadt von 2004 bis 2008, 15 Jahre Schriftführerin beim FFC (Fladunger-Fasnachts-Club), Städtepartnerschaftstreffen für die vier Partnerstädte Fladungens, Mitbegründerin der „Fladungen Classics“.
Hobbys/Interessen: Spontaner Fahrdienst für ältere Mitbürger, Jagen, Musizieren.
Lieblingsverein: Mitglied in vielen Vereinen
Ihr Vorbild: Anders Indset, norwegischer Wirtschaftsphilosoph

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