SCHÖNAU

Das Narrenvolk regiert sich lieber selbst

Nach dem Zusammenschluss von Schönau und Burgwallbach riefen die Schönauer Fosenöchter die Monarchie aus. Es gab eine eigene Hymne und einige neue, seltsame Gesetze.
Hans I (Stäblein) von der Insel hält nach dem Ausrufen der Monarchie seine Antrittsrede. Von links: Adjutant Emil (Stäblein), Hans I, Herold Manfred (Zirkelbach), Adjutant Eberhard (Kiesel). Foto: Foto: Archiv Schönauer Fosenöchter
Vom 1. Januar bis zum 5. März 1978 gab es in Schönau eine wohl einmalige kommunalpolitische Situation: Die neue Gemeinde aus Schönau und Burgwallbach hatte keinen gewählten Gemeinderat. Ein Grund für die Schönauer Fosenöchter, dieses einmalige politische Schauspiel für ihre Späßchen zu vereinnahmen. Aufmarsch am Neujahrstag 1978 In einer originellen Zeremonie und mit einem großen Aufmarsch am Neujahrstag 1978 setzten die Fosenöchter den von der Regierung „abgesetzten Bürgermeister“ Elmar Griebel auch als „Statthalter“ ab und installierten an seiner Stelle einen Monarchen, „Hans I ...
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