WILLMARS

Das neue Fahrzeug der Wehr steht bereit

Bürgermeister Reimund Voß freute bei der Bürgerversammlung, dass die Straßenlaternen auf die ökologisch sinnvolle LED-Technik umgerüstet werden. Diese Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt Ostheim wurde vom Bundesumweltministerium mit 40 Prozent bezuschusst. Vorgesehen sei, noch in diesem Jahr in Filke, Völkershausen und im Dorf auf die neue Technik überzugehen. Dass in den letzten Nächten nicht alle Lampen gebrannt haben, lag an einem Kabelschaden, der behoben wurde.

Auch in Sachen Breitbandtechnik half letztendlich das Überlandwerk. Es verlegte zwischen Nordheim und Neustädtles eine neue Kabeltrasse, ein Anbieter brachte nun schnelles DSL in die Gemeinde. In Willmars steht ein DSLAM-Kasten am Spielplatz vor der Schule, in Filke am Ortsteingang. Lag die Versorgung in Willmars bisher bei höchstens 0,7 MB, bringt die neue Technik nun 25 MB. Über Völkershausen müsse allerdings noch geredet werden.

Die Feuerwehr hatte sich mit gebrauchtem Material begnügen müssen. Das derzeitige Fahrzeug ist das ausgemusterte der Feuerwehr Nordheim. Gemeinderat und Kreisbrandrat haben die Gemeinde unterstützt, um ein fabrikneues Feuerwehrfahrzeug – mit entsprechender Förderung – zu bekommen. Es ist bereits gekauft und wird bei Ziegler mit der notwendigen Feuerwehrtechnik ausgerüstet. Im Juni soll es ausgeliefert werden. Reimund Voß und Feuerwehrkommandant Joachim Krech hoffen, dass es zur Sonnwendfeier da ist. Der Bürgermeister appelliert an alle jungen Leute aus dem Dorf, bei der Feuerwehr mitzuhelfen, das sei Ehrensache. Es genügt nicht zu sagen „wenn’s brennt, komme ich“. Der Feuerwehrdienst muss trainiert werden, um im Ernstfall jeden Handgriff zu kennen.

Ein besonderer Dank des Bürgermeisters ging an Gemeindearbeiter Thomas Pieczonka und Roswitha Kais für die Bepflanzung an der Schule. Er wies auch darauf hin, dass der Grünabfallplatz im Mai mit einer Asphaltschicht versehen wird. Während der sechswöchigen Bauarbeiten kann der Platz nicht benutzt werden. Bei Zuwiderhandlungen setzte es eine Geldstrafe. Reinhold Herbst meinte dazu, dass als Zwischenlösung ein Container aufgestellt werden soll.

Nachdem Bauhofarbeiter Harald Landgraf zum 31. Oktober in den Ruhestand geht, wies der Bürgermeister auf die frei werdende Planstelle hin. Jeder könne sich bewerben. In bescheidenem Umfang soll das Haus der Jugend saniert werden. Die letzte Sanierung fand 1973 statt. Insgesamt sei mit etwa 60 000 Euro zu rechnen, wobei die Gemeinde auf eine 50-prozentige Förderung durch das Amt für ländliche Entwicklung hofft. Dazu müsse eine Teilnehmergemeinschaft samt Vorstand gegründet werden.

Anfragen gab es am Schluss: Reinhold Herbst wünscht eine Pforte als Friedhofstür beim Kinderheim, damit keiner mehr mit dem Fahrrad durchführt. Voß stellte klar, dass der Friedhof der evangelischen Kirchengemeinde gehöre, die ihr Einvernehmen geben müsse. Bei der Treppe an der Turnhalle sind Fugen ausgebrochen. Hier versprach der Bürgermeister Abhilfe. Bemängelt wurden auch die Hinterlassenschaften von Hunden. Gemeinderat Otto Landgraf hat den Schmutz zwar beseitigt, man sollte eine entsprechende Satzung erstellen, so der Bürgermeister.

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