SIMONSHOF

Den Pflegedienst geprägt

Alle Mitarbeiter sagten der beliebten Pflegedienstleiterin Gudrun Völkner (vorne sitzend) Lebewohl, als sie nun ihren verdienten Ruhestand antrat. Auch gratulierten sie Laura-Katharina Herbert (rechts neben Gudrun Völkner) zur erfolgreich absolvierten Ausbildung zur Altenpflegerin.
Alle Mitarbeiter sagten der beliebten Pflegedienstleiterin Gudrun Völkner (vorne sitzend) Lebewohl, als sie nun ihren verdienten Ruhestand antrat. Auch gratulierten sie Laura-Katharina Herbert (rechts neben Gudrun Völkner) zur erfolgreich absolvierten Ausbildung zur Altenpflegerin. Foto: Klaus-Dieter Hahn

Sie war ein Urgestein, der gute Geist, das Herzstück, die „Mutter“ des Pflegedienstes am Simonshof. Mit all diesen Prädikaten könnte man Gudrun Völkner versehen. Seit 1991 gibt – bzw gab – sie den Pflegedienstleistungen am Heimathof das Gepräge. In einer kleinen Feierstunde wurde sie nun vom Leiter des Simonshofes, Albrecht Euring, und ihren Mitarbeitern in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist Heike Stumpf aus Unterwaldbehrungen, die bisher schon als Stellvertreterin und rechte Hand von Gudrun Völkner in der Pflegedienstleitung des „Camillus-Haus“ integriert war.

In seiner Laudatio würdigte Albrecht Euring die engagierte Mitarbeiterin die wesentlich am Auf- und Umbau des Pflegeangebotes im Simonshof beteiligt gewesen war. Seit ihrem Arbeitsbeginn am 2. Januar 1991 habe sie stets freundlich, zuverlässig, engagiert und professionell gearbeitet. „Sie hatten auch in schwierigen Situationen immer einen Lacher parat, der uns aufgebaut hat!“, so der Leiter der Einrichtung. Als ein Eckpfeiler habe sie 1996 in der ersten Umbauphase die Erweiterung des Pflegebereiches Camillus-Haus von 64 auf 87 Plätze mitgetragen. Mit dem Ausbau des „Josef-Haus“ wurde das Pflegeheim dann 2007 auf 115 Plätze aufgestockt. Aktuell stehen 104 Plätze zur Verfügung. Die Einführung der Pflegeversicherung, verschiedene gesetzliche Vorgaben und Rahmenbedingungen erforderten immer wieder ein neues Denken und veränderte Strukturen. „Es fällt mir persönlich schwer, mich von Ihnen zu verabschieden. An den Gedanken, dass Sie nicht mehr zum Mitarbeiterstab gehören, muss ich mich erst noch gewöhnen !“, so Albrecht Euring abschließend, der einen großen Blumenstrauß überreichte.

In launigen Worte blickte ihre bisherige Stellvertreterin, Heike Stumpf, auf das Wirken von Gudrun Völkner zurück. Sie erinnerte an „Morlock“, „Emely“ und „Bingo“ – ihre ausgebildeten Hunde, die in den zurückliegenden Jahren ihre treue Begleiter gewesen waren und – wie „Bingo“ – jetzt noch sind. Schmunzelnd ging sie auch darauf ein, dass die Pflegedienstleiterin auch schon mal mit der Wäschekammer oder einem Kellerraum als Büro vorlieb nehmen musste. Natürlich wusste Heike Stumpf auch ihre Leistungen zu würdigen. „Sie stellten sozusagen das Fundament des Pflegeheimes , wirkten mit beim Auf- und Ausbau!“ Herzlichen Dank sagte sie für den großen Wissensschatz, den Gudrun Völkner an sie weitergegeben habe, für ihre einfühlsame Art, mit der sie manche Woge geglättet habe. Zur Erinnerung erhielt sie nun ihren Bürostuhl, auf dem alle Mitarbeiter unterschrieben hatten, zusammen mit einem Geldgeschenk. Für die Zukunft wünschte sie alles Gute, vor allem Gesundheit. Mit einem selbst verfassten Gedicht überraschte Karola Wedlich die scheidende Kollegin, die sich angesichts des Abschieds sichtlich gerührt zeigte und für die gute Zusammenarbeit in allen den vergangenen 27 Jahren dankte.

Als Nachfolgerin von Gudrun Völkner stellte Albrecht Euring ihre bisherige Stellvertreterin, Heike Stumpf, vor. Deren Aufgabenbereich als stv. Pflegedienstleiterin übernimmt nun Karola Wedlich, die darüber hinaus auch, wie bisher schon, mit der Wohnbereichsleitung betraut bleibt. Wie Albrecht Euring erläuterte, hat man sich aufgrund der langjährigen Erfahrungen und des unermüdlichen Engagements für die fachlichen und persönlichen Belange der Einrichtung und der Bewohner für diese „interne Lösung“ entschieden. Er gratulierte beiden Mitarbeiterinnen zu ihrem neuen Aufgabenfeld und wünschte ihnen viel Kraft und Gottes reichen Segen.

Stolz und voller Freude gratulierte der Leiter des Simonshofes, Albrecht Euring, Laura-Katharina Herbert zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung als Altenpflegerin. Gerne beschäftigt Albrecht Euring nun die frisch gebackene Altenpflegerin als Fachkraft im Pflegeheim „Camillus-Haus“ weiter.

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