UNSLEBEN

Der Pfarrer saß sicher im Sattel

30 Reiter begleiten den Geistlichen beim Pfingstritt in Unsleben. Der Brauch reicht zurück ins 17. Jahrhundert.
Nach einem kurzen Gebet in der Ortsmitte geht es beim Pfingstritt hinaus in die Flur von Unsleben Foto: Foto: Eckhard Heise
Ein Geistlicher wird vor so manche Herausforderungen des Lebens gestellt – dazu gehört auch das Reiten. Als Aushilfspfarrer musste beim Pfingstritt von Unsleben Gerhard Pfenning seinen Mann stehen und hoch zu Ross in die Flur hinaus, um dort den Segen für die Tiere und die Früchte der Felder zu erbitten. Begleitet wurde der Seelsorger nach einem Gebet in der Ortsmitte von etwa 30 Reitern, die die vier Kilometer lange Strecke absolvierten. Längst hat sich das Ereignis einen festen Platz im Terminkalender von Unsleben zurückerobert, nachdem es viele Jahre in Vergessenheit geraten war. Lange Tradition ...
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