Wegfurt

Der erste Gottesdienst in der "neuen" Wegfurter Pfarrkirche

Nach einem knappen Jahr der Innenrenovierung konnte in der Wegfurter Pfarrkirche 'St. Peter und Paul' erstmals wieder der Sonntagsgottesdienst gefeiert werden. Die offizielle Feier zur Wiedereröffnung der Kirche wird im Frühjahr stattfinden.
Nach einem knappen Jahr der Innenrenovierung konnte in der Wegfurter Pfarrkirche "St. Peter und Paul" erstmals wieder der Sonntagsgottesdienst gefeiert werden. Die offizielle Feier zur Wiedereröffnung der Kirche wird im Frühjahr stattfinden. Foto: Manfred Zirkelbach

Knapp ein Jahr hat die Restaurierung der Wegfurter Pfarrkirche gedauert. Zur Vorabendmesse des Familiensonntags am vergangenen Samstag konnte die Pfarrfamilie erstmals wieder in ihr Gotteshaus einziehen.

Pfarrer Reinhold Kargl freute sich über den zahlreichen Besuch des Gottesdienstes. "Schaut euch ruhig um und spürt die Frische des Kirchenraumes", lud er die Pfarrfamilie ein. Die Helligkeit des Kirchenraumes ergibt tatsächlich ein ganz neues Bild des über 400 Jahre alten Gebäudes, auch wenn noch nicht alles wieder seinen angestammten Platz eingenommen hat.

Restaurierte Bilder prägen den Innenraum 

Die restaurierten Wandbilder St. Martin und St. Georg treten dabei besonders wieder in den Vordergrund, sie prägen den Innenraum der Kirche in besonderem Maße. Mit der Herausnahme von einigen Bänken wird nunmehr auch mehr Platz für besondere Gottesdienstformen und –aktionen geschaffen. Die Verkürzung der Bänke an beiden Seiten wiederum gestattet es nun, den Gang zum Empfang der Kommunion wesentlich zu erleichtern.

Alles in allem ein "trefflich gelungenes Werk", wie es der Pfarrgemeindratsvorsitzende Egon Sturm in seiner Begrüßung und kurzer Einführung feststellte. Er nannte die Innenrenovierung eine gute Investition für die Pfarrgemeinde mit einem bisherigen Betrag von rund 360 000 Euro. Bis auf einige kleinere Ergänzungen sei die Maßnahme nun abgeschlossen. Dies gelte für die Orgel sowie das Anbringen der Kreuzwegstationen und einigen kleineren Restarbeiten an und auf der Empore.

Ein Dankeschön an viele Helfer

Ein herzliches "Vergelts Gott" sagte er den vielen Helferinnen und Helfern, die sich während der Bauzeit immer wieder zur Verfügung gestellt hätten, aber auch den Frauen, die sich in den vergangenen Wochen und Tagen in beispielhafter Weise um die Endreinigung gekümmert hätten. Ganz besonders verwies er auf das Engagement der Familie von Willi Büttner. Mit Lars Zirkelbach und Fabian Büttner seien zwei junge Leute in ganz besonderer Weise tätig gewesen. Eine Gemeinschaft könne dann gelingen, wenn alle zusammenhalten, betonte Sturm.

Die Restaurierung der Wegfurter Kirche trägt allerdings vor allem den Namen des Kirchenpflegers Dietmar Sturm. Ihn nannte Egon Sturm nicht nur den Initiator, sondern auch den unermüdlichen Organisator, Taktgeber und Gestalter der Maßnahme. Wegen einer schweren Erkrankung ist Dietmar Sturm derzeit noch im Krankenhaus und konnte an diesem ersten Gottesdienst nicht teilnehmen. Deswegen werden die Wegfurter auch die offizielle Feier zur Wiedereröffnung der Kirche auf einen Sonntag im Frühjahr verlegen.

Freude über das "gelungene Werk"

Die Freude über das "gelungene Werk" wurde auch in den Fürbitten, vorgetragen von Edgar Zirkelbach, ersichtlich: "Wir bitten um deinen Geist, der hierher einlädt und uns zusammenführt. Vergilt allen, was sie an Mühen und Opfern aufgebracht haben mit deinem Segen."

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