BAD NEUSTADT

Der neue Name klingt wie der alte

Im Kundengespräch: Klaus Rüster, Leiter Vertrieb/Montageanlagen (Zweiter von rechts) und Peter Schrenk, Leiter Vertrieb/Safety Systeme (rechts).
Im Kundengespräch: Klaus Rüster, Leiter Vertrieb/Montageanlagen (Zweiter von rechts) und Peter Schrenk, Leiter Vertrieb/Safety Systeme (rechts). Foto: Preh

Der ehemals „Preh Engineering“ genannte Geschäftsbereich von Preh präsentierte sich auf der Fachmesse Automatica erstmals unter dem Namen „PIA-Preh Innovative Automation“. „Mit der neuen Bezeichnung unterstreichen wir, dass Innovationen in unserem hoch spezialisierten Branchenumfeld eine immer größere Bedeutung gewinnen. Maßgeschneiderte Automation muss heute außerdem ein Höchstmaß an Energieeffizienz gewährleisten“, erklärt PIA-Bereichsleiter Günter Brosch.

All diejenigen, die den Werdegang der Firma Preh verfolgen oder früher schon bei Preh gearbeitet haben, werden sich angesichts des neuen Namens sicher ein wenig wundern. Denn so neu ist die Bezeichnung PIA für die Entwicklung und Fertigung von Produktionsanlagen eigentlich gar nicht. Nur stand PIA früher für: Preh Industrieausrüstungen.

Preh hatte aber 2003 nach dem Verkauf von Rheinmetall an die Deutsche Beteiligungs AG ein neues Firmenlogo bekommen und die einzelnen Geschäftsbereiche mit einem Logozusatz gekennzeichnet, also: Preh Automotive, Preh Engineering, usw. Preh-Engineering ersetzte dabei PIA als Kürzel für Preh Industrieausrüstung.

Nachdem sich Preh seit dem Verkauf von Preh Tronics und Preh KeyTec zu 100 Prozent auf die Automotive-Branche konzentriert, war der Logo-Zusatz „Automotive“ nicht mehr nötig. Bei Preh Engineering wollte man die Innovationskraft betonen und deshalb kam es schnell zu der Idee, an die vormalige Abkürzung PIA anzuknüpfen, die dann aber aktuell für „Preh Innovative Automation“ steht.

„Heute stehen Skalierbarkeit, Anpassung an steigende Stückzahlen sowie unterschiedliche Produktvarianten im Fokus“, erläutert PIA-Abteilungsleiter Vertrieb/Montageanlagen, Klaus Rüster, und weiter: „Aufgrund steigender Energiekosten liegt das Augenmerk auch auf dem Energieverbrauch von Fertigungsanlagen. Daher haben wir unser Palettiersystem grundlegend überarbeitet.“

Neuen Anwendungen aus dem Bereich E-Mobility, wie beispielsweise die Fertigung von Elektro-Hybridmodulen und Batterie-Steuerungen, bekommen im Portfolio einen immer größeren Stellenwert, heißt es bei Preh. Deshalb beteiligte sich PIA auf der Automatica auch an der Sonderschau „Batterieproduktion und Automatisierungstechnik“. Dort wurde ein System zur Montage und Prüfung von Batteriemanagementsystemen für Elektrofahrzeuge gezeigt.

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