Hendungen

Die Friedhofsmauer in Hendungen muss saniert werden

Die Friedhofsmauer in Hendungen ist in einigen Bereichen stark marode und muss saniert werden. Foto: Brigitte Gbureck

Im vergangenen Frühjahr hatte der Gemeinderat beschlossen, für Instandhaltungsarbeiten an der Friedhofsmauer in Hendungen jährlich einen Betrag von 25 000 Euro im Haushalt zur Verfügung zu stellen. Eine Besichtigung der Friedhofsmauer brachte nun die Erkenntnis, dass Teile der Friedhofsmauer komplett neu aufgebaut werden müssen, in Teilbereichen würde der Neuaufbau der oberen zwei bis drei Reihen ausreichen.

Als nächst dringliches Teilstück wurde die Mauer von der Leichenhalle bis zum Eingang am Fußweg benannt, die komplett neu aufgebaut werden müsste. Dafür würde der jährlich beschlossene Haushaltsansatz nicht ausreichen. Ab einem voraussichtlichen Vergabewert von 50 000 Euro müsste eine beschränkte Ausschreibung durchgeführt und ein Leistungsverzeichnis erstellt werden.

Stück für Stück erneuern

Dietmar Balling war der Meinung, jedes Jahr Stück für Stück etwas zu machen oder den Auftrag in zwei Teile zu splitten. Reinhold Seufert möchte Bürger ansprechen, die ehrenamtlich tätig werden und für ganz marode Stellen einen Fachmann hinzuziehen. Bürgermeister Florian Liening-Ewert bezweifelte, dass es mit Ehrenamtlichen zu bewerkstelligen sei.

Alfred Kaiser wusste, dass bereits über die Dorferneuerung versucht wurde, die Friedhofsmauer mit aufzunehmen, das sei aber gestrichen worden. Der Bürgermeister will nun Kontakt mit Steinmetz Marco Gonnert wegen Unterstützung ehrenamtlicher Helfer aufnehmen. Dann sollte diskutiert werden, wo ein sinnvoller Schnitt wäre, um im kommenden Jahr mit einem weiteren Teilstück zu beginnen.

Gemeinde unterstützt Weihnachtsleuchten

2018 hatte der Gemeinderat beschlossen, das 3. Weihnachtsleuchten mit 5000 Euro zu unterstützen. Florian Liening-Ewert merkte an, dass er davon ausgegangen sei, dass der Beschluss auch für das Jahr 2019 aufrecht erhalten werde. Da dies offenbar in Frage gestellt wurde, stand nun erneut die Entscheidung an, ob das Weihnachtsleuchten auch 2019 wieder mit 5000 Euro unterstützt wird. Die Gemeinderäte stimmten dem einstimmig zu.

Matthias Seifert monierte, dass nicht mehr darüber diskutiert werden könne, sondern nur noch das ausgegebene Geld abgesegnet werde. Joachim Breun verwies auf die Aussage vom Vorjahr, dass Einsparpotenziale erörtert werden sollten. Die Stromversorgung sollte hohe Kosten verursacht haben, war von Matthias Seifert zu hören. In diesem Jahr wurde der Strom aus den gemeindlichen Gebäuden genommen, dafür sei eine Spannungserhöhung gemacht worden, erklärte der Bürgermeister.

Bauanträge abgesegnet

Ein Ehepaar möchte in der Wehnergasse in Hendungen ein Haus sanieren und umbauen, das in der Denkmalliste als Baudenkmal eingetragen ist. Beantragt werden Abweichungen von den Brandschutzanforderungen, von den Treppenmaßen und von der Öffnungshöhe der Fenster. Bei einer Gegenstimme wurde dem Antrag stattgegeben.

Eine formlose Bauanfrage betraf den rückwärtigen Bereich eines Grundstücks in der Hauptstraße in Hendungen, wo südlich an das bestehende Nebengebäude angebaut und dadurch die Nutzfläche vergrößert werden soll. Dieser Bereich zwischen der Bebauung der Hauptstraße und dem Dorfgrabenweg ist im Flächennutzungsplan als Grünfläche ohne bauliche Nutzung dargestellt. Das Gremium hatte zu entscheiden, ob diese Grünfläche beibehalten oder die Fläche einer baulichen Nutzung zugeführt werden soll.

Reinhold Seifert möchte zunächst den drei Meter breiten Weg in einen sechs Meter breiten umgewandelt wissen. Auch Alfred Kaiser will den Weg verbreitert haben, weil nicht klar ist, wie sich das Thema Genobank weiter entwickelt. Einstimmig wurde beschlossen, dass die Gemeinde eine Abweichung vom Flächennutzungsplan im Bereich zwischen Hauptstraße und Dorfgrabenweg zulässt.

Als Wahlleiter für die Kommunalwahl 2020 wurde Reinhold Seifert berufen, Stellvertreterin ist Verena Bieber.

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