Bad Neustadt

Die Glosse: Politiker sind einfach Kasse!

Der Rhönkauz behält einen kühlen Kopf in der heißen Phase von Fasching und Kommunalwahlen. Im Durcheinander fühlt er sich richtig wohl.
Pfeilgerade geht es von der heißen Phase des Faschings zur heißen Phase des Kommunalwahlkampfs. Wie soll da der Rhönkauz einen kühlen Kopf bewahren? Foto: Björn Hein

In normalen Jahren könnte der Rhönkauz jetzt schon durchatmen: Noch eine knappe Woche und am Aschermittwoch ist die närrische Zeit zu Ende, damit Humor und gute Laune wieder Einzug halten können. Aber es ist kein normales Jahr.

Schaltjahr

Es ist ein Schaltjahr. Und das bedeutet nicht nur, dass es einen 29. Februar gibt, sondern auch, dass neue Hände die Schalthebel der Macht in Rhön-Grabfeld ergreifen wollen – mit der bemerkenswerten Ausnahme von Hausen in der Rhön, wo Amtsinhaber Friedolin Link sich anschickt, der dienstälteste Bürgermeister weit und breit zu werden. Auch wenn derzeit nichts darauf hindeutet: Sollte Link in sechs Jahren wider Erwarten nicht noch einmal kandidieren, dann ist die Gefahr groß, dass sich in Hausen niemand in Links Fußstapfen wagt und am Ende mangels Kandidaten noch eine Eingemeindung im Raum steht.  

Geduldig bleiben

Also muss sich der Rhönkauz gedulden, bis der 15. März vorüber ist und das undurchsichtige Dickicht von Wahlplakaten sich etwas lichtet. Man weiß ja gar nicht mehr, ob in Bad Neustadt Johannes Hanshans antritt oder die Sache für Christiane Werner schon so gut wie geritzt ist, weil sie Michael Benkert locker abgehängt hat.

Da haben es die Wähler im Besengau schon etwas einfacher. Sie können sich für Seufert entscheiden – oder lieber für Seufert stimmen.  Auf jeden Fall wird Seufert die Geschicke im Besengau leiten. Alle weiteren Namens-Doppel, also Schmitt, Kießner und Seifert, gehen etwas mehr auf Distanz und kommen sich nicht zu nahe, so dass es unübersichtlich würde.

Bon oder Quittung?

Kurz und gut:  Der Politik kann man einfach nicht entkommen. Und selbst bei der Fastnacht in Franken zahlt Landrat Habermann als Bon-Maschine effektvoll in die virtuelle Wahlkampfkasse ein. Also schaut der Rhönkauz ebenso gelassen, wer in vier Wochen für seine Politik einen Bon und wer eine Quittung bekommt.

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