BAD NEUSTADT

Die Nazis und ein skandalöser Prozess

Ein Knall durchbricht die Nacht des 1. Dezember 1932 in Waltershausen im Milzgrund. Schreie sind zu hören. Wenige Stunden später bricht der Hausherr des Schlosses von Waltershausen, Waldemar Werther, tot zusammen. Als „Mord von Waltershausen“ wird die Bluttat Justizgeschichte schreiben.
Erfolgreiche Heimatforscher: Mit dem skandalösen Mordprozess von Waltershausen in der Nazizeit beschäftigen sich Schüler der Bad Neustädter Wirtschaftsschule. Für ihre Arbeit erhielten sie nun einen Anerkennungspreis der Hamburger Körber-Stiftung. Foto: Foto: Gerhard Fischer
Ein Knall durchbricht die Nacht des 1. Dezember 1932 in Waltershausen im Milzgrund. Schreie sind zu hören. Wenige Stunden später bricht der Hausherr des Schlosses von Waltershausen, Waldemar Werther, tot zusammen. Als „Mord von Waltershausen“ wird die Bluttat Justizgeschichte schreiben. Denn der Prozess, der um den bis heute ungeklärten Mord geführt wurde, ist bis heute ein Skandal. Nach allem, was die Forschung weiß, ging es nicht um die Wahrheitsfindung bei diesem Mord, in den auch ein nationalsozialistischer Gärtner verwickelt war. Es ging wohl zu allererst um Antisemitismus und darum, dass das ...
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