KREUZBERG

Ein Lift statt sieben Busse

Lifte sind für Alpinskifahrer mittlerweile etwas Selbstverständliches. Das war nicht immer so. Vor 50 Jahren mussten die Hänge der Rhön noch zu Fuß und mit geschulterten Skiern erklommen werden. Dann wurde der Blicklift gebaut. Damit begann ein neuer Abschnitt des Rhöner Wintersports.
Liftpächter Thomas Fuß am Einstieg des Blicklifts. Foto: FOTO B. Enders
Schon viele Jahre zuvor hatten im Winter der Kreuzberg und die Osterburg mit ihren tief verschneiten Hängen die Wintersportler angelockt. Mit Sonderzügen kamen die ersten Skitouristen der Rhön von Schweinfurt und Würzburg mit dem Schi-Express. Vom Bischofsheimer Bahnhof aus fuhren die Sportbegeisterten mit Bussen zum Kreuzberg oder sie marschierten durch Haselbach und dann den Kreuzberg hinauf. Sie stapften durch den Tiefschnee den Berg hoch, um über die Abfahrt „Wieslich“ mit den Skiern wieder ins Tal zu fahren.
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