MELLRICHSTADT

Eine Parabel übers Anderssein

Szenenfoto aus dem Schauspiel „Andorra“, das die Darsteller des Theaters Schloss Maßbach am 13. April in Mellrichstadt zeigen: im Bild Wini Gropper und János Kapitány.
Szenenfoto aus dem Schauspiel „Andorra“, das die Darsteller des Theaters Schloss Maßbach am 13. April in Mellrichstadt zeigen: im Bild Wini Gropper und János Kapitány. Foto: Sebastian Worch

Mit dem Schauspiel „Andorra“ von Max Frisch wird die Gastspielreihe des Theaters Schloss Maßbach am Mittwoch, 13. April, in Mellrichstadt fortgesetzt. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr in der Oskar-Herbig-Halle.

Das Drama handelt von Andri, der von seinem Vater als jüdischer Pflegesohn ausgegeben wird. Die Bewohner Andorras begegnen Andri permanent mit Vorurteilen, so dass er, selbst nachdem er seine wahre Herkunft erfahren hat, an der ihm zugewiesenen jüdischen Identität festhält. Es folgt seine Ermordung durch ein rassistisches Nachbarvolk. Nachdem die Andorraner alles geschehen ließen, rechtfertigen sie ihr Fehlverhalten und ihre Feigheit vor dem Publikum und leugnen ihre Schuld.

„Andorra“ wurde am 2. November 1961 im Schauspielhaus Zürich unter der Regie von Kurt Hirschfeld uraufgeführt und als eines der wichtigsten Theaterstücke nach dem Zweiten Weltkrieg gefeiert. Es ist im deutschen Sprachraum bis heute ein an vielen Bühnen gespieltes und in den Schulkanon aufgenommenes Werk. Gemeinsam mit „Biedermann und die Brandstifter“ ist es das bekannteste Theaterstück Max Frischs. „Andorra“ ist eine Parabel übers Anderssein und übers Anders gemacht werden.

Karten gibt es im Vorverkauf beim Verein Aktives Mellrichstadt, Marktplatz 2, Tel. (0 97 76) 92 41. Für Kurzentschlossene ist die Abendkasse ab 19 Uhr geöffnet.

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