Nordheim

Engagierte wie Peter Hohmann halten die Nordheimer Kirche lebendig

Beim Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde Nordheim wurde Peter Hohmann für sein Engagement in der Kirche durch Pfarrvikar Paul Reder (links) und Egon Bauß, den Sprecher des Gemeindeforums, geehrt. Foto: Brigitte Gbureck

Nach dem Gottesdienst in der Sebastianuskapelle in Nordheim traf sich die Pfarrgemeinde im Pfarrheim zum Neujahrsempfang, wo sie von Egon Bauß, dem Sprecher des Gemeindeforums, begrüßt wurde, der sich über den regen Besuch freute. Besonders begrüßte er den Hausherrn, Pfarrvikar Paul Reder, stellvertretend für Pfarrer Menzel, der leider war, weiter Pfarrer i.R. Karl Hauck und Bürgermeister Thomas Fischer. Er begrüßte im Namen von Kirchenverwaltung und Gemeindeforum und stellte kurz die Mitglieder vor.

Ein besonderer Gruß galt Peter Hohmann, ehemaliges KV-Mitglied und seit Jahren Weihnachtsmann, er sorgt für die Weihnachtsbäume, dass sie geschmückt werden und dafür, dass die Krippe neu erstanden ist. Für seine Arbeit erhielt eine Anerkennung in Form eines Präsentes. „Das, was ich für die Kirche mache, mache ich von Herzen gern“, bedankte sich der Geehrte.

Kindergarten soll im Januar 2021 fertig sein

Zu diesem Nachmittag hatte Egon Bauß Vereine und Unterstützer eingeladen, mit denen die Kirche das ganze Jahr über zu tun hat. Anwesend mit ihren Vertretern waren Gesangverein, Rhönklub, Bayerischer Bauernverband, Obst- und Gartenbauverein, Kindergarten-Elternbeirat und DPSG. Bemerkenswert fand es Egon Bauß, dass diejenigen, die in der Kirche aktiv sind, es auch in anderen Vereinen seien.

Bürgermeister Thomas Fischer nutzte die Gelegenheit zu einem Grußwort und meinte, dass Vertreter der Kirchengemeinde ebenso wichtig seien wie Vertreter im Gemeinderat. Er freue sich auf die erste Pfingstwoche, wo es mit Pfarrvikar Reder als Reiseleiter nach Rom geht. Er bedauerte, dass es die Abschiedstour für den Pfarrvikar sein könnte. Man würde ihn aber gerne behalten, so Fischer.

Lob für das gute ökumenische Miteinander

Zum Kindergarten berichtete Thomas Fischer, dass dieser fast fertig gestellt sei, in der nicht öffentlichen Sitzung wurden Aufträge für Zimmerei, Dach und Spenglerei vergeben. Angepeilt für die Fertigstellung sei der Januar 2021. Kinder von 0 bis 10 Jahren könnten dann in Nordheim betreut werden. Für Pfarrvikar Reder sei es sein letzter Neujahrsempfang, meinte er und hob hervor, wie gern er in der Gemeinde arbeitet, er würde es ein weiteres halbes Jahr mit vollem Elan tun. Dankbar sei er, dass es in Nordheim ein gut funktionierendes ehrenamtliches Engagement gebe.

Besonders dankte er den vielen Helfern, die oftmals still im Hintergrund arbeiten würden und hob auch das reibungslose Verhältnis zur Gemeinde hervor. Reder lobte auch das gute ökumenische Miteinander. Das sei auch ein Zukunftsthema für die Gruppen, dass die konfessionellen Grenzen so langsam überwunden werden, sie seien Kirche für Menschen am Ort.

Kirche hat ein eigenes Charisma

Er kam auch auf die pastoralen Räume zu sprechen, die jetzt definiert würden. Das werde auch Nordheim treffen. Für den Glauben vor Ort bedeute es aber, dass die Pfarreien als rechtliche Größe erhalten bleiben. Dort, wo eigenständiges Leben gelebt und verantwortet werde, solle es auch in Zukunft so bleiben. Er ermunterte die Besucher, sich im Gemeindeleben zu engagieren.

Ein Beispiel sei die Ministrantenarbeit. Wer für Nordheim verantwortlich zeichne, habe auch den großen Raum im Blick. Kommunikation und Kooperation seien unabdingbar. Er dankte allen, die mit ihm in der Pastoral unterwegs sind. Kirche im eigentlichen Sinn sei eine eigene Größe und habe ein eigenes Charisma und eigene Werte mit Engagement. Mit dem Neujahrsgebet von Pfarrer Hermann Kappen aus Münster aus dem Jahre 1883 beendete Pfarrvikar Reder seine Ansprache.

Eine Kirchengemeinde bleibe lebendig, wenn viele Leute mithelfen, ergänzte Egon Bauß. Wenn jemand mitarbeiten möchte, sei er herzlich willkommen, es gebe ein großes Betätigungsfeld. Die Reparatur des Glockenjochs im letzten Jahr für 15 000 Euro sei im Wesentlichen durch Spenden finanziert worden, der Gemeinderat bewilligte 1 000 Euro. Für 2020 stünden – neben der Tatsache, dass Pfarrvikar Reder zum 31. Juli 2020 geht - viele Fragezeichen im Raum.

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