Frickenhausen

Es war ein arbeitsreiches Jahr

Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Frickenhausen (von links): Kommandant Philipp Schroll, Christian May und Volker Reichert (30 Jahre Mitgliedschaft im Verein), Bruno Geis (40 Jahre aktive Dienstzeit), 2. Kommandant Stefan Euring (20 Jahre Mitglied im Verein), KBI Thomas Graumann, Benjamin Karlein (20 Jahre Mitglied im Verein) und KBM Peter Weiß. Foto: Brigitte Gbureck

Im Rahmen der Generalversammlung des Feuerwehrvereins und der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Frickenhausen berichtete 1. Kommandant Philipp Schröll von vielen Einsätzen, Übungen, Lehrgängen und Veranstaltungen. Für das Jahr 2019 hätten allerdings neun Personen ihr Übungssoll von 50 Prozent nicht erreicht. Der Kommandant forderte auf, zu den Übungen zu gehen, denn nur dann könne im Ernstfall schnell und mit sicheren Handgriffen Hilfe geleistet werden. Aktuell gibt es mit den zwei neu hinzugekommenen 14 ausgebildete Atemschutzgeräteträger, mit 24 Aktiven und 16 aktiven Senioren, 3 Jugendlichen, 17 passiven Senioren und 16 fördernden Mitgliedern hat der Verein insgesamt 76 Mitglieder.

Jugendwart Julius Schmitt berichtete von 21 Übungen, in denen mit den Jugendlichen der Umgang mit Schläuchen, Armaturen und Digitalfunkgeräten geübt wurde. In der Theorie lag der Fokus auf Erster Hilfe mit Aufbau einer Rettungskette, Absetzen eines Notrufes und Behandlung und Versorgung von verwundeten, unter Schock stehenden oder bewusstlosen Personen. Den Wissenstest in Unterwaldbehrungen haben alle Jugendlichen mit Bravour bestanden.

Schriftführer Volker Reichert verlas das Protokoll über die letztjährige Versammlung und der 2. Kommandant Stefan Euring erstattete in Vertretung von Kassier Sven Raab den Kassenbericht. Auf Antrag von Kassenprüfer Mario Zipfel wurde Entlastung erteilt und als neuer Kassenprüfer für den ausscheidenden Manuel Gräbner Christian Reß bestimmt.

Ehrungen für verdiente Wehrleute

Jan Hartenstein wurde zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Neu in die Feuerwehr aufgenommen wurde Tobias Rauch, dem, auch zur Auffrischung und Vertiefung für alle, die Aufgaben eines FW-Dienstleistenden vorgelesen wurden. Auch eine Reihe von Ehrungen stand an. Für 20 Jahre Mitgliedschaft im FW-Verein erhielten Stefan Euring und Benjamin Karlein die bronzene Ehrennadel und eine Urkunde. Christian May und Volker Reichert konnten für 30 Jahre Mitgliedschaft im FW-Verein die silberne Ehrennadel mit Urkunde entgegennehmen. Für 35-jährige Mitgliedschaft im FW-Verein wurde Herbert Heim mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. 40 Jahre aktive Dienstzeit in der Feuerwehr hat Oberfeuerwehrmann Bruno Geis erreicht, dafür gab es das Leistungsabzeichen in Rot-Gold.

Ortssprecher Bernd May dankte im Namen der Stadt für die gute Zusammenarbeit, die sich vor allem auch unter den Wehren immer mehr verbessern würde. Beispiel dafür sei die Erstellung des Feuerwehrbedarfsplanes. Nur gemeinsam seien sie stark und erfolgreich. Noch größerer Dank gelte für die ständige Einsatzbereitschaft und für das umsichtige und helfende Handeln bei den Einsätzen.

Kreisbrandinspektor Thomas Graumann sprach Verkehrsunfälle an, die seit mehreren Jahrzehnten immer mehr im Fokus stünden und bei denen die technische Hilfe immer mehr zunehme. Aber auch die Kameradschaft sei wichtig. Kreisbrandmeister Peter Weiß schloss sich diesen Worten an und wies noch auf die Besichtigung der Feuerwehr Frickenhausen am 11. März hin.

Ärger über mangelnde Absprachen

Wolfram Raab bemängelte am Terminplan, dass am 20. Juli das Flutlichtfest des Sportvereins und eine Kameradschaftsübung kollidieren würden, woraufhin der Kommandant feststellte, dass die Kameradschaftsübung bereits ab 16 Uhr stattfinde. Wolfram Raab verließ daraufhin ärgerlich die Sitzung. Bernd May merkte an, dass wegen mangelnder Absprachen das Vereinsleben in Frickenhausen leiden würde. Josef Benkert versuchte zu schlichten und befand, dass es so, wie es momentan laufe, nicht gut für die Gemeinschaft sei. Nach einigem Hin und Her schlug Johann Ress vor, dass sich alle Vereinsvorstände einmal zusammensetzen sollten. Verärgert verließ schließlich auch Bernd May die Versammlung.

Nach so vielen Emotionen hatte Benjamin Karlein dann noch etwas Erfreuliches zu berichten, die Feuerwehr Frickenhausen würde nämlich für ihre Hilfe bei einem Verkehrsunfall vor drei Jahren vom Betroffenen zur Kameradschaftsübung eine Sau bekommen.

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