Schönau

Ewald Johannes will Zusammenarbeit mit den Bürgern suchen

Ewald Johannes ist der Bürgermeisterkandidat der Schönauer Liste bei der Kommunalwahl am 15. März in Schönau. In zwei Wahlversammlungen in Schönau und Burgwallbach stellte sich der Kandidat vor und beantwortete Fragen der Wähler
Ewald Johannes ist der Bürgermeisterkandidat der Schönauer Liste bei der Kommunalwahl am 15. März in Schönau. In zwei Wahlversammlungen in Schönau und Burgwallbach stellte sich der Kandidat vor und beantwortete Fragen der Wähler Foto: Manfred Zirkelbach

Die Schönauer Liste tritt bei der Kommunalwahl in der Gemeinde Schönau nach 2014 zum zweiten Mal mit einem Bürgermeisterkandidaten an, der dem CSU-Ortsverband Schönau angehört. In zwei Wahlveranstaltungen stellte sich Ewald Johannes nach einer ausführlichen Vorstellung den Fragen der Wähler. Und das sowohl in Schönau als auch in Burgwallbach. Die beiden Versammlungen stießen bei den Wählern auf eine recht respektable Resonanz.

„Gemeinde sind wir alle“, so sieht Ewald Johannes das Amt des Bürgermeisters. Als solcher würde er mit allen Bürgern die Zusammenarbeit suchen, um dann  gemeinsam mit dem Gemeinderat die besten Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde umzusetzen. Dabei wolle er eine bürgernahe und offene Diskussion führen, alle Aktivitäten müssten auf die Zukunft hin orientiert sein. „Wir wollen unsere Gemeinde lebens- und liebenswert gestalten“, dazu brauche es Transparenz und Fairness gegenüber der Allgemeinheit und er setzt hinzu: „Gibt es denn etwas Schöneres, als mit Menschen Gemeinsames zu gestalten“.

Vereinsleben wichtig

Ewald Johannes setzt dabei vor allem auf seine zwölfjährige Erfahrung als Gemeinderat und als Kommandant der Schönauer Feuerwehr, weshalb er auch selbstbewusst feststellt: „Unsere Zukunft braucht Erfahrung. Ich will deshalb mit voller Kraft und Leidenschaft das Amt des Bürgermeisters ausüben“. Er habe bereits über einen langen Zeitraum die positive Entwicklung der Gemeinde mitgestalten dürfen und wolle sich nun umso mehr um die Herausforderungen der nächsten Jahre kümmern.

Ewald Johannes ist 52 Jahre alt und stammt aus Braidbach. Seit 25 Jahren lebt er in Schönau. Er habe damals eine liebenswerte Gemeinde vorgefunden mit vielen überaus aktiven Vereinen. Den ehrenamtlichen Tätigkeiten komme auch in der Zukunft eine große Bedeutung zu, weil alle Altersgruppen hier vertreten seien und sich einbringen könnten. Die Gemeinde sieht er hierbei als nützlichen Ratgeber, Unterstützer und Vermittler. Als Mitglied zahlreicher Vereine sieht er ein aktives Vereinsleben als eine Schlüsselaufgabe, das Zusammenhalt und Gemeinschaftsgeist fördern könne.

Bevölkerungsrückgang stoppen

Als wichtigste Ziele in den nächsten Jahren sieht er vor allem eine Stärkung der Infrastruktur und der öffentlichen Einrichtungen, Förderung und Beratung bei Sanierungen und gegebenenfalls Bereitstellung von Bauland. Damit könnte der bestehende Negativtrend der Bevölkerungszahlen gestoppt und in der Zukunft stabilisiert werden. Dazu gehöre dann aber auch der Klimaschutz, wobei er auf die Bedeutung des Waldes besonders hinwies. Schönau habe mit seinem großen Anteil an Gemeindewald auch eine große Verantwortung.

Die Schuldenlast der Gemeinde wurde von Bürgern in Burgwallbach kritisch hinterfragt. Hier verwies Zweiter Bürgermeister Eberhard Märkert als Sprecher der Schönauer Liste darauf hin, dass die Gemeinde bei den derzeitigen Investitionen wie Straßenbau, Abwasser und Neubau Kindergarten zunächst in Vorleistung gehen musste. Die Finanzplanung der nächsten Jahre gehe von einer raschen Erholung aus, wenn die beantragten Fördermittel und Ausgleichszahlungen erfolgten. Zur Schuldenbegrenzung habe vor allem auch die Stabilisierungshilfe mit rund zwei Millionen Euro beigetragen.

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