OBERELSBACH

Fachkundige Führung durch ein Juwel der Rhön

Führung vorbei am Moorsee Foto: Franz-Josef Enders

Aufgrund der Unterstützung des Mineralbrunnens RhönSprudel für den Naturschutzbund Deutschland (NABU) konnten im vergangenen Jahr zehn neue Moorführer für das Rote Moor ausgebildet werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Das führte zu einer erheblichen Steigerung der angebotenen Touren durch das Hochmoor und bildet einen Baustein für die Umweltbildung und die nachhaltige Entwicklung des Tourismus im Biosphärenreservat Rhön. Jetzt überzeugten sich auf einer Moorführung auch die Mitarbeiter von RhönSprudel mit ihren Familien von diesem Projekt.

RhönSprudel habe sein Engagement für die Umweltbildung in der Region bewusst durch ein gemeinsames Moorführerprojekt mit dem Naturschutzbund verstärkt, sagten Mitgesellschafterin Natalie Schindel und Martin Gärtner, Projektmanager Messen, Events, Sponsoring. Mit der Exkursion durch das Rote Moor wolle man den Mitarbeitern und ihren Familien ein Höhepunkt des Biosphärenreservats vorstellen, die besondere biologische Vielfalt zeigen und ihnen die Bedeutung der Moore für den Schutz der Umwelt näherbringen.

Rund eineinhalb Stunden dauerte die Wanderung durch das Rote Moor vorbei am Moorsee, durch Karpatenbirkenwälder bis hin zum Aussichtsturm, von dem man einen großartigen Blick bis hin zum Heidelstein und auf das Radom auf der Wasserkuppe hat.

In der letzten Eiszeit seien im Sattel der Hohen Rhön zwischen Heidelstein und Wasserkuppe in flachen Hangmulden das Rote Moor und das Schwarze Moor entstanden. Der Name Rotes Moor rühre wohl von der Rauschbeere her, die sich im Herbst rot färbt, erklärte Moorführer Wolfgang Kämmerzell vom Nabu-Kreisverband Fulda. Aufgrund seiner exponierten Lage in der Hochrhön falle im Roten Moor drei- bis viermal so viel Niederschlag pro Jahr wie in der Region um Fulda. Hochmoore seien auf viel Niederschlag angewiesen, um ihre Feuchtigkeit und Vegetation zu erhalten. „Moore sind unersetzliche Wildnis und Schlüssel zum weltweiten Klimaschutz“, betonte Kämmerzell.

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