Oberstreu

Feuerwehr Oberstreu: Mit Jugendarbeit sehr zufrieden

Zwei Jugendliche wurden in die Jugendfeuerwehr Oberstreu per Handschlag aufgenommen. Mit Bernhard Wende wurde ein langjähriger Kamerad nach 46 Jahren aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Von links: Martin Schmitt (Vorstand), Andre Euring (Kommandant), Justin Reß, KBM Steffen Rückert, Bernhard Wende, Bürgermeister Matthias Liebst, Leon Schirber, Julian Dytrt (2. Kommandant).
Zwei Jugendliche wurden in die Jugendfeuerwehr Oberstreu per Handschlag aufgenommen. Mit Bernhard Wende wurde ein langjähriger Kamerad nach 46 Jahren aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Von links: Martin Schmitt (Vorstand), Andre Euring (Kommandant), Justin Reß, KBM Steffen Rückert, Bernhard Wende, Bürgermeister Matthias Liebst, Leon Schirber, Julian Dytrt (2. Kommandant). Foto: Sabine Pagel

Als eine aktive Wehr mit vielfältigen Aufgaben bezeichnete Bürgermeister Matthias Liebst die Feuerwehr Oberstreu bei ihrer diesjährigen Dienst- und Generalversammlung.

Vorstand Martin Schmitt begrüßte zu Beginn neben den aktiven und passiven Vereinsmitgliedern sowie den Altkommandanten auch Kreisbrandmeister (KBM) Steffen Rückert. Er ließ das vergangene Jahr kurz und bündig Revue passieren. Der Verein, der aktuell 115 Mitglieder hat, hielt im Juni wieder den jährlichen Aktionstag ab. Dieser sei wieder sehr gut verlaufen. Stolz ist Schmitt auf die sehr gute Jugendarbeit, die der Verein weiterhin fördert.

Einnahmen und Ausgaben

Über die Einnahmen und Ausgaben gab Kassierer Uwe Müller seinen Bericht ab. Die Kassenprüfer Steffen Wende und Robert Müller bestätigten eine saubere Kassenführung. Bieber bat um die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig von der Versammlung angenommen wurde.

Passivenvertreter Bernhard Wende berichtete, dass man beim Aktionstag wieder den Verein unterstützt habe. Schwierig sei es, eine gemeinsame Übung der passiven Kameraden zu organisieren. Er möchte dies aber heuer wieder in Angriff nehmen.

Auf derzeit 32 Feuerwehrleute kann Kommandant Andre Euring im Notfall zurückgreifen. Zwölf Kameraden sind als Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Zehn Feuerwehranwärter im Alter von 13 bis 18 Jahren sind derzeit bei der Oberstreuer Wehr. 2019 wurde ein Feuerwehrkamerad aufgenommen sowie drei Jugendliche in die Jugendfeuerwehr. Euring berichtete von insgesamt 19 Einsätzen. Dies waren vier Brandeinsätze, fünf technische Hilfeleistungen, sieben Sicherheitswachen und drei sonstige Einsätze. Neben den 19 regelmäßigen Übungen wurden auch überörtliche Lehrgänge besucht. Euring sprach von einer insgesamt guten Übungsbeteiligung. Von der Gemeinde Oberstreu wurde die Ermittlung eines Feuerwehrbedarfsplans an ein externes Büro übergeben. Das Ergebnis stehe derzeit noch aus, so Euring weiter. Als Ausblick auf das kommende Jahr wies er auf den Brandübungscontainer hin, der wieder in Bad Neustadt stationiert sein wird. Auch eine Leistungsprüfung möchte man heuer wieder abhalten.

Bernhard Wende aus dem aktiven Dienst verabschiedet

Zum Schluss seines Berichts verabschiedete Kommandant Euring den langjährigen Kameraden und Altkommandanten Bernhard Wende aus dem aktiven Dienst. Wende wurde im vergangenen Jahr 65 Jahre alt und darf aus Altersgründen nicht mehr am aktiven Dienst teilnehmen. Insgesamt war er 46 Jahre bei der Oberstreuer Wehr aktiv, davon zwölf Jahre als Kommandant. In seiner kurzen Abschiedsrede bedankte sich der Kommandant bei Bernhard Wende für seinen langjährigen Dienst. Er hoffe, dass dieser der Feuerwehr Oberstreu weiterhin die Treue hält, so Euring abschließend.

Atemschutzwart Christian Floth berichtete von zwölf Atemschutzgeräteträgern der Wehr. Bei zwei Alarmierungen waren zwei Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Es wurden drei Übungen mit Atemschutz durchgeführt sowie drei Mal die Atemschutzstrecke besucht.

Jugendfeuerwehr mit momentan zehn Jugendlichen

Bei der Jugendfeuerwehr sind momentan zehn Jugendliche, so Jugendwart Felix Stegmann in seinem Bericht. Es wurden regelmäßig Übungen abgehalten. Die Jugendfeuerwehr war beim Feuerwehrzeltlager in Langenleiten dabei. Am Wissenstest wurde teilgenommen. Hier konnten insgesamt sieben Abzeichen abgelegt werden.

Bürgermeister Matthias Liebst dankte allen aktiven und passiven Feuerwehrleuten für ihren Dienst sowie der Jugend. Die vielfältigen Aufgaben, die die Wehr habe, werden unkompliziert abgewickelt. Durch die verschiedenen Veranstaltungen trage die Feuerwehr auch zum Dorfleben bei. Kurz ging er auf den Feuerwehrbedarfsplan ein. Dieser wurde in Hinblick auf die immer knapper werdende Personalsituation in beiden Ortsteilen in Auftrag gegeben. Man müsse das Ergebnis abwarten und sehen, ob eine Zusammenlegung der Feuerwehren in Ober- und Mittelstreu Sinn mache bzw. möglich sei.

Größere Übung geplant

KBM Rückert sprach von einer aktiven Feuerwehr. Er wies darauf hin, dass dieses Jahr wieder eine Leistungsprüfung, eventuell zusammen mit der Mittelstreuer Wehr, abgehalten werden sollte. Des Weiteren plant er eine größere Übung im Gemeindebereich Oberstreu.

Mit Leon Schirber und Justin Reß wurden zwei Jugendliche von Kommandant Euring per Handschlag in die Jugendfeuerwehr aufgenommen.

Im abschließenden Punkt Wünsche und Anträge wurde bei KBM Rückert angefragt, warum die Ortswehr bei größeren Einsätzen im Gemeindebereich nicht informiert werde, sondern gleich die Stützpunktwehr aus Mellrichstadt. Auch bei einer Nachalarmierung würden dann Kameraden aus Mellrichstadt von der Leitstelle gerufen werden. Dies sei nicht sehr förderlich für die Motivation der Feuerwehrkameraden. KMB Rückert versprach dieses Thema innerhalb der Kreisfeuerwehrführung zu besprechen.

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