Hohenroth

Feuerwehreinsätze werden teurer in Hohenroth

Die Satzung für die Kosten der Feuerwehr Hohenroth wurde aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.
Die Satzung für die Kosten der Feuerwehr Hohenroth wurde aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Foto: Brigitte Chellouche

Sammelbestellungen kommen meist günstiger. Daher fragt derzeit die NES-Allianz (14 Kommunen) ihre Mitglieder ab, ob die Anschaffung von Defibrillatoren gewünscht ist. Allianz-Manager Johannes Wolf verglich Preise und legte jetzt den Mitgliedsgemeinden ein Angebot über die Anschaffung vor. Es gibt verschiedene Ausführungen für den Innen- und Außenbereich, mit WLAN oder SIM-Karte. Der Gemeinderat von Hohenroth war sich recht schnell einig, dass vier Geräte für den Außenbereich mit SIM-Karte angeschafft werden sollen.

In Hohenroth werden zwei Geräte installiert werden, eines am Bürgerhaus, wo die Kirche mit abgedeckt wird und eines an der Schule. In Leutershausen wird der Defibrillator im Bereich der Alten Schule installiert werden und in Windhausen wurde als Standort das Gemeinschaftshaus ausgesucht. Die Kosten betragen pro Gerät knapp 3000 Euro. Bürgermeister Georg Straub wird nun über die NES-Allianz die Bestellung veranlassen.

Satzungssänderung bringt Rechtssicherheit mit sich

Die Feuerwehreinsätze werden teurer. Wie auch in anderen Kommunen des VG-Bereiches wird in Hohenroth die Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der gemeindlichen Feuerwehr angepasst. Die letzte Änderung fand in 2014 statt. Seitdem hat sich einiges verändert und wurde teurer.

So wurden die Streckenkosten und die Ausrückestundenkosten angehoben. Weiterhin wurden Materialkosten, die missbräuchliche oder mutwillige Alarmierung sowie Fehlalarm durch Brandmeldeanlagen mit in die Satzung aufgenommen. Der Grund für die Änderung der Satzung war außerdem die Rechtssicherheit durch genaue Berechnung, die jetzt besteht, nachdem vorher alles nur pauschalisiert war, betonte Bürgermeister Georg Straub.

Fokus muss auf den Pflichtaufgaben liegen

Hohenroth erhält Stabilisierungshilfe in Höhe von 1,15 Millionen Euro als fünfte Rate. Dafür muss es jedoch genaue Auflagen erfüllen, die jetzt von Nicolas Harich von der VG-Kämmerei in Form einer Fortschreibung des Haushaltskonsolidierungskonzeptes vorgetragen wurden. Der Fokus muss auf die Pflichtaufgaben der Gemeinde beschränkt werden, betonte Harich, freiwillige Leistungen dürften nur im ganz kleinen Rahmen geleistet werden.

Ein Erhöhung der Gebühren muss dem Finanzministerium nachgewiesen werden. So wurden die Gebühren für die Kindergärten erhöht und die Hundesteuer. Der Verkauf des Grundstückes an die Bauhofgesellschaft BauGe Brend-Saale mit 200 000 Euro wurde getätigt. Und für 2021 ist eine Sondertilgung von Krediten in Höhe von 126 000 Euro eingeplant. Die Wiedererlangung der Leistungsfähigkeit wurde auf 2024 festgelegt, teilte Harich dem Gremium mit.

Aus nicht öffentlicher Sitzung gab Bürgermeister Georg Straub bekannt, dass die Firma Streit Werke aus Mellrichstadt mit der Möblierung (Kosten 35 000 Euro) des neuen Rathauses beauftragt wurde. Durch die Verteilung eines Informationsblatts zum Regionalbudget und Kleinprojekteförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld an die Gemeinderäte, wollte der Bürgermeister auf diese Fördermöglichkeit hinweisen. Die Unterstützung kann von Vereinen beantragt werden. Anträge können ab sofort, müssen aber bis spätestens 10. März an die NES-Allianz gestellt werden. Die Formulare können im Internet heruntergeladen werden.

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