Bad Neustadt

Friedenslicht aus Bethlehem leuchtet nun auch in der Stadt

Dekan Dr. Andreas Krefft begrüßte die Friedensboten, die das Licht und den Friedensgedanken in die Dunkelheit der Stadt trugen. Foto: Andreas Sietz

Vor über 20 Jahren wurde in Österreich eine Idee geboren, die mittlerweile wie eine Leuchtspur durch ganz Europa führt und auch mitten in unsere Region zieht. Das in der Geburtsgrotte von Jesus in Bethlehem entzündete Feuer geht seitdem als flackernde Friedensbotschaft um die Welt. Pfadfinder bringen das Licht von einem Ort zum anderen und von dort geht die Reise des Lichtes wieder weiter. Teilt man Licht, dann wird es nicht weniger, sondern vermehrt sich. So ist das Friedenslicht ein lebendiges Zeichen, das verbindet.

Per Flugzeug nach Wien und dann startete die Reise per Schiene oder Asphalt. In den Abendstunden des 3. Advent kam das Friedenslicht als Zeichen der Hoffnung auf Frieden in der Bad Neustädter Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt an. Das Pfadfinder-Motto "Auf dem Weg zum Frieden – Mut zum Frieden" soll sowohl den Weltfrieden und die Flüchtlingswelle aus Kriegsgebieten einbeziehen, aber auch das Untereinander im kleinen persönlichen Umfeld ansprechen. Frieden mit sich selbst, in der Familie, mit der Nachbarschaft, in der Gemeinde.

Multiplikatoren der leuchtenden Friedensbotschaft

Dekan Dr. Andreas Krefft begrüßte neben den zahlreichen Gottdienstbesuchern vor allem die "Fantastischen Elf". Die Friedensboten vom BDKJ-Regionalverband Rhön-Grabfeld und der evangelischen Jugend des Dekanats Bad Neustadt waren Multiplikatoren der leuchtenden Friedensbotschaft. Nach deren Segnung machten sie sich noch während der Messe durch die Stadt auf, die Friedenswünsche an drei Stationen, Marktbärbel, Hohntor und Karmelitenkirche, allen mitzuteilen. Ihr Ziel war die evangelische Christuskirche, wo das Licht aus Bethlehem im ökumenischen Geist übergeben wurde. Dekan Krefft bemerkte, dass es besser sei, ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen.

Nach der Messe zündeten zahlreiche Kirchenbesucher ihre Kerzen in mitgebrachten Laternen an, um selbst als Botschafter in den Nachbargemeinden und den Stadtteilen zu wirken. So erreichte das Licht aus Bethlehem über Wien und Würzburg unsere Haushalte. "Alle Menschen sollen die Chance haben, ein gutes Leben in Frieden zu führen", so einer der Friedensboten. Jetzt liegt es an jedem Einzelnen, dem Licht in seinem Tun und Denken zu folgen.

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