Mellrichstadt

Friedhöfe sollen aufgewertet werden

Die Friedhöfe in Mellrichstadt und den Stadtteilen werden neu gestaltet. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Der Parkfriedhof in Mellrichstadt soll neu überplant werden. Dazu gab Bürgermeister Eberhard Streit bei der Stadtratssitzung am Donnerstag einen Zwischenstand.

Architekt Thomas Struchholz hatte mit Vorstellung des Rahmenplans im Februar 2019 darauf hingewiesen, dass Bedarf für neue Urnenerdgräber und ein neues Feld von Anonym-Gräbern besteht. Gleichzeitig wurde er beauftragt, eine Kostenermittlung für die überplanten Flächen vorzulegen. Bei einer Zusammenkunft mit den einzelnen Fraktionen und den Ortssprechern wurde die Planung nochmals vorbesprochen. Die Kostenermittlung wird nach der Sommerpause vorliegen, um eine Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen zu haben, sagte der Stadtchef.

Auf Wunsch der Ortssprecher wurden auch Ortsbesichtigungen in den Friedhöfen der Stadtteile vorgenommen. Das Büro Struchholz hatte anschließend einige Vorschläge zur Gestaltung vorgestellt. In Bahra zeigt ein Entwurf, wie im hinteren Bereich eine Fläche für Urnengräber (auch anonym) angelegt werden kann. In Eußenhausen könnte die kahle Fläche vor der Leichenhalle aufgewertet werden, in der unteren Ecke könnte auch auf neue Beerdigungsmöglichkeiten umgestellt werden. Hierzu könne sich der Bauhof in Sondheim einiges abschauen.

Transportwagen für Blumenerde

Für Mühlfeld besteht die Idee, die Hecke auf Stock zu setzen, damit der Friedhof nicht geteilt wird und über eine Anböschung ein ansteigender Weg angelegt werden kann. Für Mellrichstadt sind im Wesentlichen die Aufträge vergeben. Robert Mack schlug vor, da der Friedhof sehr weitläufig ist, kleine Wagen anzuschaffen, damit Blumen und Pflanzerde transportiert werden können.

Laut Bürgermeister Streit hat das Büro Struchholz  vier Bereiche am Parkfriedhof für Urnengräber und naturnahe Bestattungen überplant.  Bürgeramtsleiter Helmut Dietz erklärte dazu, dass das Büro Kostenschätzungen für die Pläne 1, 2 und 4 abgeben soll. Der Stadtrat könne dann, wenn die Kosten vorliegen, entscheiden, welche Ecken gemacht werden, ergänzte Bürgermeister Streit. Die Friedhofsgebühren sollen schließlich nicht in den Himmel wachsen. 

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