Gabolshausen

Gabolshausen: Rege Diskussionen bei der Bürgerversammlung

Die Kreisstraße NES 46, die durch Gabolshausen nach Untereßfeld führt, wird überplant, außerdem sorgt die Verlegung von Glasfaser und Stromkabel unter die Erde für Erdarbeiten im Innenort im nächsten Jahr. Mehr Grün soll die Nebenflächen attraktiver machen. Foto: Regina Vossenkaul

Mit 215 von insgesamt 6329 Einwohnern zählt Gabolshausen zu den kleineren Stadtteilen Bad Königshofens. Am Mittwoch fand im Sportheim die jährliche Bürgerversammlung statt, zu der Bürgermeister Thomas Helbling zahlreiche Informationen mitgebracht hatte.

Erwähnt wurden unter anderem die 264 Personen, die im ganzen Stadtgebiet freiwilligen Feuerwehrdienst leisten. In Gabolshausen wurden für ihre 25jährige Dienstzeit Bernhard Geißler, Marco Eberlein und Michael Geißler ausgezeichnet. Die Breitbanderschließung ist für Gabolshausen ein wichtiges Thema, bis 2021 sollen alle Haushalte mit Glasfaser bis ins Haus (FttH-Ausbau) versorgt sein. Dazu findet eine Informationsveranstaltung für die Stadtteile Gabolshausen, Aub und Althausen am 11. Dezember, 19 Uhr, im Sportheim in Althausen statt.

Nach den schlechten Erfahrungen mit der Funklösung mit "Schnell im Netz" wäre Gabolshausen dann mit schnellem Internet bestens ausgestattet. Der Ort nimmt außerdem an der bundesweiten Aktion "Wir jagen Funklöcher" teil. Auch wenn die Bewerbung um einen der 50 Ausbau-Plätze erfolglos sein sollte, ist der Stadtteil dann zumindest als ausbaubedürftig hinsichtlich des Mobilfunks registriert. Der Stadtrat aus Gabolshausen, Gerald Kneuer, bedankte sich bei Frank Reichert vom Landratsamt für seine Unterstützung.

Dachständer zur Stromversorgung werden abgebaut

Im kommenden Jahr wird sich in Gabolshausen viel bewegen, denn im Vorfeld der Erneuerung der Kreisstraße NES 46, die nach Untereßfeld führt, werden nicht nur die Kabel für den Breitbandausbau verlegt, sondern auch teilweise die vorhandenen Dachständer abgebaut und Stromleitungen unter die Erde gelegt. Bei dieser Gelegenheit sollten die Gehwege und Nebenflächen an der Kreisstraße umgestaltet werden, mehr Grün würde einen ansprechenderen Anblick bieten, wurde auf einem Rundgang durch den Ort festgestellt.

Mehrere Themen wurden notiert, die Bürgermeister Helbling vorstellte, darunter ein Gehweg zum Sportheim, der über einem Graben entstehen könnte. Wo nötig, müsste auch vorab der Abwasserkanal erneuert werden. Gerald Kneuer fügte einige Verbesserungsvorschläge an, zwei Wege sollten wieder begehbar gemacht werden und ein Teich könnte aus Löschwasserreserve genutzt werden. Am alten Rathaus gibt es Sanierungsbedarf und er beantragte die Beschaffung von neuen Stühlen für das Feuerwehrhaus sowie Zuschüsse von der Stadt für den selbst bezahlten Ofen im Torhaus (Vereinsheim der Soldaten- und Kriegergemeinschaft) und die Küche des Musikvereins im alten Rathaus. Helbling und Kneuer bedankten sich bei allen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Zusätzliche Geräte sollen im Frühjahr auf dem Spielplatz aufgestellt werden 

In der Diskussion brachten die Bürger einige Verbesserungsvorschläge ein bezüglich des Spielplatzes, der noch auf die zusätzlichen Spielgeräte wartet, die laut Bauhofmitarbeiter Alfons Kuhn im Frühling aufgestellt werden. Schlecht gepflegt war der Spielplatz im Sommer, wurde kritisiert, und beim Mähen auf dem Friedhof fliege das Mähgut auf die Gräber. Ob Schädlingsbekämpfung noch stattfinde, wurde gefragt und ein Bürger glaubte Fraßspuren eines Bibers entdeckt zu haben, was Kneuer nicht bestätigte. Gewünscht wurde die Neugestaltung außen vor dem Torhaus und eine Verbesserung der Friedhofsmauer sowie die Erdverkabelung der Stromleitungen im ganzen Ort.

Warum wurden die Gemeindeflächen in diesem Jahr nur noch einmal gemulcht? Auf die Frage eines Anwesenden wies der Bürgermeister darauf hin, dass mit Rücksicht auf die Insekten Flächen weniger bearbeitet werden sollen. Gefragt wurde außerdem nach eventuellen Standorten für zusätzliche Mobilfunkmasten, sollte man bei der Jagd nach Funklöchern berücksichtigt werden. Es gebe Vorschläge, aber ob vorhandene verstärkt oder neue gebaut werden müssen, weiß man nicht, antwortete Helbling. Da der Ausbau privilegiert ist, muss die Stadt keinen Beschluss fassen bezüglich der Standorte. Die letzte Bürgerversammlung im Bereich Bad Königshofen findet am Freitag, 19.30 Uhr, in der FrankenTherme statt.

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