SULZDORF

Gegenwind für die Windkraft

In der jüngsten Sitzung stimmte der Gemeinderat der Fortsetzung des Projektmanagements der Kommunalen Allianz Fränkischer Grabfeldgau vorbehaltlich einer Förderung durch das Amt für ländliche Entwicklung zu. Sollte deine Förderung nicht möglich sein, sind die Kosten für das Projektmanagement über die Umlagen der Allianz, die sich auf vier Euro pro Einwohner der zehn Mitglieder belaufen, abgedeckt.

Das Gremium beschäftigte sich weiterhin mit den Änderungen des Regionalplans Main-Rhön zum Thema Windkraftanlagen (WK). Nach Vorlage des zweiten Entwurfs sind folgende Änderungen eingetreten. WK7 wurde verkleinert, WK9 wurde komplett gestrichen, WK10 ist nur noch Vorbehaltsgebiet und kein Vorranggebiet mehr und WK11 wurde ebenfalls verkleinert. Mit 10:1 Stimmen bekräftigte der Gemeinderat die vormals getroffenen Festlegungen, WK10 wegen der Einsehbarkeit zum Ausflugsziel Bayernturm und Schattenwurf zu streichen. Ebenfalls weiter abgelehnt wird das WK11 aufgrund des Abstandes zur Ortschaft mit den möglichen Auswirkungen auf die Gebäude sowie die Brutplätze des roten Milans und des Schwarzstorches. Als Ersatzfläche werden weiter gemeindliche Flächen an der B 279 Richtung Ermershausen angeboten.

Bürgermeisterin Angelika Götz informierte die Räte, dass ab sofort eine Kleinkindbetreuung für Kinder ab einem Jahr im gemeindlichen Kindergarten möglich ist. Für die Betreuung von Kindern unter einem Jahr und den zu schaffenden Voraussetzungen steht die Gemeinde derzeit im Kontakt mit dem Landratsamt, um die Betreuung zeitnah umzusetzen. Weiter teilte die Bürgermeisterin mit, dass der Pachtvertrag für den Laden im Rathaus vom Vertragspartner zum 31. Dezember gekündigt wurde. In der Aussprache und Diskussion waren sich alle Gemeinderäte einig, dass der Laden auf jeden Fall erhalten werden soll. Die Gemeinde bittet deshalb alle interessierten Bürger und Vereine, die den Laden weiterbetreiben wollen, sich bei der Bürgermeisterin zu melden.

Zur Aufnahme eines Kredits, der im nichtöffentlichen Teil der Sitzung behandelt werden sollte, stellte Bürgermeisterin Angelika Götz den Antrag auf Herstellung der Öffentlichkeit, was der Gemeinderat einstimmig absegnete. Der Kredit beläuft sich auf 400 000 Euro und wird für die Maßnahmen in Obereßfeld verwendet. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde den Bauanträgen von Helga Matz (Abriss und Neubau einer Doppelgarage in Sulzdorf), Monika und Frank Hermann (Anbau an ein bestehendes Wohnhaus in Sternberg) und der Bauvoranfrage von Elke Schulz (Errichtung eines Longierzeltes in Zimmerau) zugestimmt.

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