Sandberg

Gemeinderat Sandberg hatte durchaus schwierige Themen zu behandeln

Verabschiedung im Gemeinderat Sandberg. Das Bild zeigt (von links): Antje Voll, Roland Bühner, Johannes Markert, Franz Söder, Claus Kleinhenz, Bürgermeisterin Sonja Reubelt, René Rahm, Dirk Kessler und Helmut Söder.
Verabschiedung im Gemeinderat Sandberg. Das Bild zeigt (von links): Antje Voll, Roland Bühner, Johannes Markert, Franz Söder, Claus Kleinhenz, Bürgermeisterin Sonja Reubelt, René Rahm, Dirk Kessler und Helmut Söder. Foto: Marion Eckert

Das Sandberger Rathaus ist ab Montag, 27. April, wieder zu den regulären Öffnungszeiten für den Besucherverkehr geöffnet. Der Schichtbetrieb wurde eingestellt. Allerdings kann die Verwaltung nur mit Mundschutz und unter Beachtung der gängigen Abstandsregelungen aufgesucht werden. Auch die Mitarbeiter der Verwaltung im Bürgerkontakt werden Mundschutz tragen. Zudem werden Plexiglasscheiben für den weiteren Schutz sorgen.

Die Gemeinde Sandberg hat 200 Masken in der Sandberger Kleiderfabrik bestellt, die für die Lehrkräfte der Grundschule und die eigenen Mitarbeiter im Rathaus gedacht sind. Die Bürger haben die Möglichkeit, diese Masken zum Einkaufspreis im Rathaus zu erwerben.

Gemeinderäte hatten durchaus schwierige Themen zu behandeln

Auch wenn der gesellige Abschied aufgrund der Corona-Beschränkungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden musste, nahm Bürgermeisterin Sonja Reubelt die formale Verabschiedung der ausscheidenden Gemeinderäte vor. Sie dankte für die konstruktive, offene und sachliche Zusammenarbeit, in der Kirchturmdenken keinen Platz hatte. Dabei waren in der Amtsperiode durchaus schwierige Themen zu behandeln: von der Nationalpark-Debatte über personelle Probleme bis hin zum noch immer nicht geklärten Montessori-Streit.

Claus Kleinhenz gehörte dem Gremium 19 Jahre an. Im August 2001 kam er als Nachrücker in den Gemeinderat, war von Mai 2008 bis heute Ortssprecher von Sandberg. Zudem von Mai 2014 bis Januar 2018 dritter Bürgermeister und von Januar 2018 bis zu seinem Ausscheiden stellvertretender Bürgermeister. Mit einem Bild und einer Urkunde dankte Reubelt ihm für das Engagement.

14 Jahre war Helmut Söder (Sandberg) Mitglied des Gemeinderates. Für zwölf Jahre wurde Roland Bühner (Waldberg) geehrt. Er war von Mai 2014 bis Dezember 2017 stellvertretender Bürgermeister. Außerdem war er bis Dezember 2018 Ortssprecher von Waldberg. Sechs Jahre waren Frank Söder (Sandberg), Dirk Kessler (Langenleiten) und René Rahm (Sandberg) im Gemeinderat. Kessler war Jugendbeauftragter und von Januar 2019 bis zu seinem Ausscheiden Ortsbeauftragter von Langenleiten. Rahm war ebenfalls Jugendbeauftragter. Seit April 2017 war Johannes Markert (Schmalwasser) im Gremium und seit Januar 2018 Antje Voll (Langenleiten).

Gemeinde beteiligt sich an Kosten der Erneuerung des Spielhofes

Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde bekanntgegeben, dass der Auftrag zur Lieferung und Montage eines Sektionaltores für das Feuerwehrhaus in Waldberg an Bratke und Eder für 3232 Euro vergeben wurde. Zugestimmt wurde dem Bauantrag zur Errichtung einer Doppelgarage mit angeschlossenem Carport in Waldberg. Die Katholische Kirchenstiftung erneuerte den Spielhof für insgesamt 10 350 Euro. Die Diözese Würzburg gab einen Zuschuss von 2100 Euro. Auf den verbleibenden Betrag von 8250 Euro gibt die Gemeine Sandberg einen Zuschuss von 830 Euro.

Im Rahmen der neuen Förderrichtline für die Breitbanderschließung ist es notwendig, dass für Objekte, die angeschlossen werden sollen, eine Hochkoordinate (Straße und Hausnummer) eingetragen ist. Diese Zuweisung müsse vor dem Einstieg in das Markterkundungsverfahren erfolgen. So war die Gemeindeverwaltung aufgerufen, alle auch künftig in Frage kommenden Ausbauvorhaben zu überprüfen und gegebenenfalls Adressen zu vergeben. Dazu zählen private Baulücken, aber auch die Kläranlage Waldberg, die Kläranlage Schmalwasser oder diverse Hochbehälter. Die Gemeinderäte sowie die Bevölkerung sind nun dazu aufgerufen, ihrerseits Grundstücke und Gebäude zu melden, die möglicherweise bisher keine eigene Adresse hatten.

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