STOCKHEIM

Gemeinsam an einem Strang gezogen

Bei der Jahresschlusssitzung des Gemeinderats Stockheim wandte Bürgermeister Martin Link den Blick zurück auf das vergangene Jahr.

Große Maßnahmen waren die Erneuerung der Ortsdurchfahrt gewesen, die Grabungsarbeiten für den Breitbandausbau und der Bau eines Aufzugs an der Alten Schule. Bei der Neugestaltung des Kemmer-Areals als Parkplatz mit Ladestation für E-Autos und E-Bikes hatten sich Gemeinderatsmitglied Ludwig Streit und die zweite Bürgermeisterin Sabine Hartmann für die Gemeinde kostensparend eingebracht, wofür der Bürgermeister dankte.

Neunmal hatten sich die Bürgervertreter zu Sitzungen getroffen, führte Link aus, 147 Tagesordnungspunkte waren dabei besprochen worden. Das Haushaltsvolumen seiner Gemeinde gab Link mit 2,45 Millionen Euro an. Acht Bauanträge habe es gegeben, wie schon 2016. Ihre Hauptwohnung haben in Stockheim 1100 Einwohner. 56 Anmeldungen gab es im vergangenen Jahr, zehn mehr als Abmeldungen. Elf Sterbefällen stehen sechs Geburten gegenüber.

Link schaute auch auf das nächste Jahr voraus. Instandhaltungsmaßnahmen an gemeindeeigenen Gebäuden stehen an, die Ortsstraßen werden größere Investitionen verlangen. Der DSL-Ausbau werde fortgesetzt, und neun neue Bauplätze sollen ausgewiesen werden. Bereits im Frühjahr werde der Parkplatz neben der Alten Schule neu gestaltet, kündigte er an. Die Finanzlage von Stockheim sei höchst erfreulich, denn Schulden in Höhe von 58 500 Euro stehen Rücklagen von 913 000 Euro gegenüber. Link schloss daraus, dass seine Gemeinde trotz zahlreicher und kostspieliger Maßnahmen in den vergangenen zehn Jahren gut gewirtschaftet habe.

Der Bürgermeister schloss einen umfassenden Dank an alle Haupt- und Ehrenamtlichen an, die sich für die Gemeinde eingesetzt haben. Darin war der Dank für das vertrauensvolle Zusammenarbeiten mit der Verwaltungsgemeinschaft, vornehmlich mit Geschäftsstellenleiter Peter Hehn, eingeschlossen, ebenso der Dank für die Unterstützung durch den Gemeinderat, für Links Stellvertreterin Sabine Hartmann, für Rat und Hilfe von Ludwig Streit und für die ehrenamtliche Arbeit der Kemmer-Platz-Projektgruppe.

Auch Revierförster Ingo Büttner dankte Link, ebenso wie Wolfgang Klösel für seine Arbeit auf kulturellem Gebiet. Jana Then, Bettina Benkert und Egid Bach sind für das Erstellen des Gemeindeblatts verantwortlich und wurden ebenfalls mit Lob bedacht.

Dank sprach Link ebenso Peter Storath für seine Archivartätigkeit aus, den Gemeindearbeitern und dem Leiter des Bauhofs Michael Ludwig für ihre Zuverlässigkeit. Ein umfassender Dank galt schließlich allen ehrenamtlich Tätigen, besonders den Vereinen und deren Vorständen.

Seiner Stellvertreterin dankte Link mit einem Präsent, Sabine Hartmann ihrerseits hob hervor, welchen unermüdlichen Einsatz Martin Link für sein Dorf gezeigt habe.

„Keine Politik ist näher am Bürger als die Gemeindepolitik“, sagte der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel bei der Jahresschlusssitzung in seiner Grußadresse. Er sprach allen ehrenamtlich Tätigen seine Anerkennung Dank aus.

„Wir können gut miteinander, Martin Link und das Landratsamt“, stellte der stellvertretende Landrat Peter Suckfüll Suckfüll fest. Stockheim sei bemüht, für Gewerbe wie für seine Bürger gute infrastrukturelle Bedingungen zu schaffen. Das unterstütze auch der Landkreis. Erfreulich sei, dass die Planungen zur Umgestaltung der Bahnunterführung vorankommen, wofür der Landkreis fast 430 000 Euro beisteuern werde, so Suckfüll.

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