Bad Neustadt

Geplant: Digitales Schaufenster für Bad Neustadts Händler

Die Gastronomie in der Bad Neustädter Stadthalle war in den vergangenen Jahren ein Sorgenkind. Wie schaut die jüngste Entwicklung aus?
Der Gastronomiebereich der Bad Neustädter Stadthalle hat sich konstant fortentwickelt. Foto: Archiv/Anand Anders

Das Catering-Konzept, das der Stadtrat vor zwei Jahren für die Stadthalle beschlossen hat, scheint Früchte zu tragen. In der Stadtratssitzung präsentierte Michael Feiler, Geschäftsführer der Tourismus und Stadtmarketing, die neuesten Zahlen und konnte vermelden: Der Gastronomiebereich hat sich konstant nach oben entwickelt. Man hat ein Plus erwirtschaftet.  Aufwendungen von 238 525 Euro stehen Erlöse von 265 965 Euro gegenüber. Macht ein Plus von 27 440 Euro. 

Der Tätigkeitsbericht der Tourismus und Stadtmarketing GmbH (TS) zeigt: Im vergangenen Jahr hatte die TS Aufwendungen in Höhe von 905 053 Euro. Die Erlöse belaufen sich auf 971 787 Euro. Das geschätzte Betriebsergebnis liegt also bei 66 734 Euro. 

Mehr Programm für Kinder

Was sind die Events hinter diesen Zahlen? Die Zahl der Veranstaltungen lag im vergangenen Jahren bei 214. Diese gliedern sich auf in Kultur (78), Business (124), Privatfeiern (1), Schulveranstaltungen (6) und Trauungen (5). Die Firmen Preh, Kunter und Jopp wählten die Stadthalle für ihre Jubiläumsfeiern, die Rhön-Klinikim AG hielt ihre Hauptversammlung dort, auch Siemens gehöre zu den Unternehmen, die die Stadthalle gerne für ihre Veranstaltungen buchen.

Die Stadthalle ist nur eines von vielen Babies, um die sich das Team von Michael Feiler kümmert. Die elf Angestellten und 20 Aushilfen waren an der Organisation und Durchführung von 196 Veranstaltungen (davon 76 in der Stadthalle) beteiligt. Darunter sind die Fahrzeugschau Elektromobilität, das Food Truck Festival, der Mittelaltermarkt, der IRhönman, aber auch die Gesundheitswanderungen, die laut Feiler immer beliebter werden. 

Das Food Truck Festival sei besonders gut von Familien mit Kindern gut besucht gewesen. Dieser  Klientel, besonders den Kindern, will die TS in Zukunft verstärkt Angebote machen, kündigte der Geschäftsführer an. 

Projekte der Zukunft

Welches sind die Projekte der Zukunft? In diesem Jahr will sich die TS verstärkt darum kümmern, dass die Zahl der leer stehenden Geschäfte weniger wird. Geplant ist eine Zusammenarbeit mit dem Leerstandsmanagement, dem Bauamt und dem Projektmanagement der Stadt. Feiler kündigte an, dass man mit den Eigentümern der leer stehenden Immobilien Gespräche führen will, welche Form einer zukünftigen Nutzung sie sich vorstellen können, welche Mieten sie erwarten und welche Mieter (Start-ups, Zwischennutzung usw.) ihnen am liebsten wären.

Digitale Einkaufsstadt

Die "Digitale Einkaufsstadt" ist ein weiteres Projekt, das die TS dieses Jahr voranbringen möchte.  Nach dem Vorbild von "GoCoburg", dem Internetportal der Coburger Einzelhändler, könnte ein Online-Schaufenster entstehen, in dem die Bad Neustädter Händler sich vorstellen. In dieses Schaufenster können täglich aktuelle Angebote und Veranstaltungen eingepflegt werden. Was ist laut Feiler noch zu tun? Der Aufbau der Plattform muss in Angriff genommen werden, es braucht Angebotspakete für die Händler, die Akteure müssen besser vernetzt und die Webseiten der Stadt Bad Neustadt und der TS müssen angeglichen werden.

Schlagworte

  • Bad Neustadt
  • Martina Harasim
  • Einzelhändler
  • Händler
  • Immobilien
  • Mieten
  • Mieterinnen und Mieter
  • Mittelalterfeste und Mittelaltermärkte
  • Preh
  • Siemens AG
  • Stadt Bad Neustadt
  • Städte
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!