Oberelsbach

Geplant: Schutzzonen für die beiden neuen Brunnen

Die Pläne sind fertig, nun muss das Wasserschutzgebiet bei Oberelsbach noch genehmigt werden. Foto: Jochen Eckel

Von der Firma Umwelttechnik Mainfranken (Gaukönigshofen) war Geologe Hubertus Fell nach Oberelsbach gekommen, um den Räten zu erläutern, wie das neue Wasserschutzgebiet ermittelt wurde, denn nicht das ganze Einzugsgebiet am Dornberg sei künftig Wasserschutzgebiet.

Es gibt drei Zonen

Abhängig von den Bodenschichten, dem Bodenprofil und den Deckschichten sei der Umgriff eingegrenzt worden. Die nicht explizit als Wasserschutzgebiet ausgewiesenen Flächen unterliegen dennoch dem gesetzlichen  Grundwasserschutz. Ein Wasserschutzgebiet bestehe aus drei Zonen mit unterschiedlichen Auflagen und Verboten für land- und forstwirtschaftliche Nutzung. Der Verbotskatalog wurde individuell für den Standort zusammen gestellt und werde in einem der nächsten Gemeindeblätter für die betroffenen Grundstückseigentümer veröffentlicht.

Doch zunächst müsse das Wasserschutzgebiet von den zuständigen Behörden genehmigt werden. Wie lange das dauern werde, konnte die Bürgermeisterin nicht beantworten. Doch es seien natürlich schon Vorgespräche geführt worden, so dass es möglicherweise nicht allzu lange Zeit in Anspruch nehmen werde.

IT-Struktur im Landkreis

Ausführlich stellte die Bürgermeisterin die geplante gemeinsame IT-Struktur im Landkreis Rhön-Grabfeld vor. Um die dafür nötige GmbH zu gründen bedurfte es der Zustimmung des Gemeindrates. Beschlossen wurde außerdem, dass Oberelsbach künftig den Vollservice in Anspruch nehmen werde, den auch heute schon werde die Gemeinde durch die EDV-Stelle des Landkreises betreut. Die künftig jährlichen Kosten für Oberelsbach werden bei 47 000 Euro  liegen, damit seien aber auch alle Außenstellen wie die Betreuung des Bauhofs, des Wasserwerks, der Schule und des Kindergartens abgedeckt. "Es ist immer noch günstiger als eine eigene Struktur und eigenes Personal aufzubauen", betonte Erb.

Die Gemeinderäte stimmten einer pauschalen Kostenregelung für Wahlhelfer bei der Kommunalwahl 2020 durch den Landkreis Rhön-Grabfeld zu. Pro Wahlberechtigten werden 1,30 Euro gezahlt. Wahlhelfer bekommen ein  "Erfrischungsgeld" in Höhe von 50 Euro.

Zugestimmt wurde dem Bauantrag zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage in Ginolfs. Dem Vorbescheid zur Errichtung einer Gerätehalle in der Gemarkung Unterelsbach wurde mit der Ergänzung zugestimmt, dass das Gebäude eine Holzverkleidung und ein begrüntes Dach bekommt. Außerdem wurde einen Garagenneubau im Baugebiet Herrengarten in Oberelsbach sowie der Erneuerung eines bestehenden Dachstuhls in Unterelsbach zugestimmt.

Sonderausstellung "Rhöner Maskenfastnacht"

Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde bekannt gegeben, dass der Herstellung eines Glasfaser-Hausanschlusses zur Internetanbindung des Kindergartens Oberelsbach zugestimmt wurde.

Außerdem wurde die Bürgermeisterin ermächtigt, das wirtschaftlichste Büro mit der Konzeptionierung einer Sonderausstellung "Rhöner Maskenfastnacht" zu beauftragen.

Mit dem Bau der Brunnenabschlussgebäude und der Rohwasserleitung wurde die Firma HTS Frankenbau, Sulzdorf,  beauftragt (Kosten: 1 325 999 Euro). Die Elektrotechnik in den Brunnen und dem Maschinenhaus kommt von der Firma Siemens AG, Würzburg, die Kosten liegen bei 190 402 Euro.

Die Bürgermeisterin lud alle Interessierten zum Partnerschaftstreffen in der neuen Partnerstadt Villorba (Italien) ein. Die Treffen findet statt vom 26. bis 30. August. 

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