BAD KISSINGEN

Gesellenbriefe für die Chefs von morgen

23 Junghandwerker aus den Bereichen Metall, Bau und Bürokauffrau wurden im Rahmen der gemeinsam von den Kreishandwerkerschaften Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld durchgeführten Winterfreisprechungsfeier freigesprochen und erhielten ihre Abschlusszeugnisse. Vorne in der ersten Reihe ganz links: Rhön-Grabfelds Kreishandwerksmeister Bruno Werner, daneben der Vizepräsident der HWK Unterfranken Michael Bissert und ganz rechts im Bild Bad Kissingens Kreishandwerksmeister Anton Hesselbach. Foto: Peter Rauch

Knapp zwei Dutzend Auszubildende erhielten im Rahmen der Freisprechungsfeier der Handwerkskammer Unterfranken in Bad Kissingen ihre Gesellenbriefe.

Die Winterfreisprechung wurde erforderlich durch die dreieinhalbjährige Lehrzeit im Metallbereich, daneben wurden aber noch von der Bauinnung zwei junge Straßenbauer bzw. Beton-/Stahlbetonbauer und zwei Bürokaufleute freigesprochen, die die Lehrzeit um ein halbes Jahr verkürzt beziehungsweise verlängert hatten. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl wurde die Freisprechungsfeier gemeinsam von den Kreishandwerkerschaften Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld durchgeführt.

Bad Kissingens Kreishandwerksmeister Anton Hesselbach betonte eingangs der Feierstunde, dass die nun von ihm Freigesprochenen in die große Gemeinschaft des Handwerks aufgenommen wurden. Erfreulich sei, dass mit 2844 Auszubildenden in Unterfranken ein Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden konnte. 35 Prozent dieser Azubis hätten Realschulreife und knapp 50 Prozent einen Hauptschulabschluss. Anknüpfend an die Worte des Kreishandwerksmeisters erläuterte in kurzen Worten Kissingens Bürgermeister Thomas Leiner die Bedeutung der Freisprechung. Früher, so Leiner, gehörte der Auszubildende regelrecht zur Familie des Meisters.

Der Sparkassenvorstandsvorsitzende Roland Friedrich machte den jungen Gesellen und Kaufleuten Mut. Sie hätten sehr gute Berufsaussichten. Auch stellvertretender Landrat Emil Müller brach eine Lanze für das Handwerk. Unterfrankens Vizepräsident der Handwerkskammer, Michael Bissert, stellte fest, dass die heutigen Stadtbilder vom Handwerk geprägt seien, sie seien „ein Spiegelbild des örtlichen Handwerks“. Grußworte kamen auch von Karin Maywald, der Leiterin der Staatlichen Berufsschule Bad Kissingen, und vom Rhön-Grabfelder Kreishandwerksmeister Bruno Werner, dem das Schlusswort oblag. Er dankte allen, die zum Erfolg der nun Freigesprochenen beigetragen haben. An diese gewandt stellte er fest, dass „die Lehrlinge von heute die Fach- und Führungskräfte von morgen sind“.

Gesellenbriefe

Freigesprochen wurden als Metallbauer: Ingo Braun/Metallbau Vorndran Münnerstadt, Bastian Endres/Metallbau Dittrich-Börner Großbardorf, Jonas Endres/RST Stahlbau Niederlauer, Thomas Erb/Kimmel's Schmiede Oberwildflecken, Marcel Erhard/RST Stahlbau Niederlauer, Marco Frank/Schlosserei Vierheilig Euerdorf, Stefan Garder/Schlosserei Kröckel Bad Kissingen, Justin Hepting/ Stahlbau Röder Münnerstadt, Janik Holzheimer/Stahl- und Metallbau Trost Bad Neustadt, Alexander Kötzner/Metallbau Rothkegel Bad Brückenau, Dominik May/Metallbau Engelmann Wollbach, Maximilian Möhres und Johannes Pfülb/beide HAGA Metallbau Fuchsstadt, Mario Reinfelder MTZ Metallbau Oerlenbach, Jonathan Schlembach/Stahlbau Röder Münnerstadt, Jonas Schüll/MTZ Oerlenbach, Andre Sopp/Metallbau Reulbach Unterelsbach, Marco Warmuth/Stahl- und Metallbau Weigand Bad Königshofen, Jan Ziegler/RST Stahlbau Niederlauer, Marc Börner (Beton- und Stahlbetonbauer)/Adam-Bau Salz, Philipp Metzler (Straßenbauer)/Schmitt & Zehe Oberthulba, sowie die Bürokaufleute Laura Willingham (Bäckerei Peter Schmitt Bad Kissingen) und Melissa Wirth (Bömmel Bau Nüdlingen).

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