RETZBACH/BAD KÖNIGSHOFEN

„Glaubhaft leben – lebhaft glauben“

25 Jahre nach seiner Primiz in der Wallfahrtskirche Maria im Grünen Tal feierte Pfarrer Karl Feser (Mitte), Pfarrer in Bad Königshofen und Umgebung, das Silberne Priesterjubiläum in seiner Heimatgemeinde.
25 Jahre nach seiner Primiz in der Wallfahrtskirche Maria im Grünen Tal feierte Pfarrer Karl Feser (Mitte), Pfarrer in Bad Königshofen und Umgebung, das Silberne Priesterjubiläum in seiner Heimatgemeinde. Foto: Pfarrei

25 Jahre nach seiner Primiz in der Wallfahrtskirche Maria im Grünen Tal feierte Pfarrer Karl Feser, Pfarrer in Bad Königshofen und Umgebung, das Silberne Priesterjubiläum in seiner Heimatgemeinde Retzbach, heißt es in einer Pressemitteilung.

In seiner Begrüßung sagte der Retzbacher Pfarrer Gerold Postler, dass er froh und dankbar sei, dieses Jubiläum noch als Ortspfarrer miterleben zu dürfen. Er dankte dem Jubilar für dessen langjährigen zuverlässigen Ministrantendienst. Mit seinen praktischen, technischen und musikalischen Fähigkeiten habe er als Mitarbeiter einen wertvollen Beitrag für die Pfarrei geleistet.

Mit ihm standen die aus Retzbach stammenden Priester Monsignore Emil Heßdörfer, StD Josef Öhrlein sowie als früherer Praktikumspfarrer Pfarrer Adalbert Benker als Konzelebranten am Altar, assistiert von Diakon Reinhard Döll.

Aufmerksam folgten die Zuhörer der Predigt von Pfarrer Feser, in der er seinen Werdegang zum Priestertum schilderte: Er sei erst mit zwölf Jahren Ministrant geworden, weil er kein Latein lernen wollte, was damals bei Ruhestandspriestern in der Messe noch üblich war.

Mit 14 Jahren habe er begonnen, Karl-May-Bücher und das Neue Testament zu lesen. Zwei Personen hätten ihn dabei besonders beeindruckt: Winnetou und Jesus Christus. Die Begegnung mit Pater Barnabas in der Jugendbegegnungsstätte Marianhill habe ihm geholfen, seine Berufung zum Priestertum zu erkennen. Nach einer Nierenoperation hatte sich der Ruf in ihm gefestigt. Obwohl ihm seine Ausbildungsfirma als Büromaschinenmechaniker nach der Ausbildung eine chancenreiche Zukunft versprochen habe, sei er seiner inneren Berufung gefolgt.

Nachdem ihn sein Heimatpfarrer in die Geheimnisse der lateinischen Sprache eingeführt hatte, drückte er mit 22 Jahren noch einmal die Schulbank im Theresianum in Bamberg bis zum Abitur.

Es folgte das Theologiestudium in Würzburg mit verschiedenen Praktika. In dieser Zeit habe ihn die Begegnung mit vielen Menschen in seiner Berufung gestärkt. Die Priestergemeinschaft „Caritas Dei“ von Charles de Foucauld habe ihm immer den nötigen Halt gegeben.

Nach seiner Kaplanszeit in Schweinfurt und Kahl wurde er Pfarrer in Elfershausen/Langendorf und seit 2008 ist er Pfarrer in Bad Königshofen und Umgebung. Sein Wunsch sei es, die Kirche in der heutigen Zeit glaubwürdig darzustellen und zu leben. So wirkt er in einer Gruppe von Priestern, die mit positiver Kritik versuchen, den Menschen Christus näher zu bringen.

Das Lied des Kirchenchores, der den Gottesdienst mitgestaltete, „Glaubhaft leben – lebhaft glauben“ brachte sein Anliegen genau auf den Punkt. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Susanne Reuß und Kirchenpfleger Stefan Kuhn überbrachten ihm die Glückwünsche der Heimatpfarrei mit einem Präsentkorb.

Nach dem Gottesdienst dankte ihm der Moderne Spielmanns- und Fanfarenzug, dem der Jubilar seit seiner Jugend angehört, mit einem Ständchen. Beim anschließenden Stehempfang hatten die Anwesenden die Möglichkeit, dem Jubilar mit ihren Glückwünschen persönlich zu begegnen.

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