Roßrieth

Goldene Hochzeit im Hause Leeb in Roßrieth

Zur Goldenen Hochzeit von Kurt und Marianne Leeb gratulierten der 3. Bürgermeister Frank Vetter (links) sowie Bürgemeister Eberhard Streit.
Zur Goldenen Hochzeit von Kurt und Marianne Leeb gratulierten der 3. Bürgermeister Frank Vetter (links) sowie Bürgemeister Eberhard Streit. Foto: Peter Federlein

Vor fünfzig Jahren, am 6. Februar 1970, schlossen Kurt und Marianne Leeb im Gemeindezimmer der damaligen Schule in Roßrieth den Bund fürs Leben. Das dürfte die letzte Trauung in Roßrieth gewesen sein, meinte Kurt Leeb. Tags darauf wurde auf dem verschneiten Kreuzberg kirchlich geheiratet. Der winterliche Termin im Februar, noch in der Faschingszeit, wurde bewusst gewählt, weil seinerzeit Trauungen während der folgenden Fastenzeit nicht durchgeführt wurden.

Zur Goldenen Hochzeit gratulierte Bürgermeister Eberhard Streit dem Ortssprecher von Roßrieth im Namen der Stadt und des Stadtrats. Ebenso sowie Frank Vetter, der dritte Bürgermeister, der dem ehemaligen Fußballspieler die Glückwünsche vonseiten des TV Sondheim/Grabfeld überbrachte. Streit dankte den Jubilaren, die ihm Ortsteil viel geleistet hätten. Neben seinen Stadtratsaufgaben kümmert sich Kurt Leeb um die Grünanlagen und Marianne Leeb hält das Dorfgemeinschaftshaus in Schuss.

Von Rentwertshausen nach Roßrieth

Kurt Leeb wurde in Roßrieth geboren und ging dort zur Schule, wo er schon Marianne kennenlernte. Sie kam 1957 als zehnjährige aus Rentwertshausen nach Roßrieth. Marianne ist dennoch in Roßrieht verwurzelt, denn ihre Eltern zogen 1937 von dort nach Rentwertshausen, wo ihr Vater in der örtlichen Ziegelei Arbeit fand.

Kurt erlernte nach Abschluss der Schule bei der Firma Karl Mühlfeld den Beruf des Kfz-Schlossers. Raupenfahrer bei der Firma Koch in Willmars war eine weitere Station in seinem Berufsleben. 36 Jahre lang arbeitete Kurt dann bei der Firma Johannes in Braidbach zunächst als Baggerfahrer, später als Kolonnenführer beim Asphaltieren im Straßenbau. 44 Jahre war Kurt bei der Feuerwehr, davon zwölf Jahre Kommandant. Seit 1962 gehört er dem TV Sondheim/Grabfeld an, dem er seinerzeit als Jugendspieler beigetreten war.

Marianne erlernte in der Bäckerei Schober den Beruf der Bäckereifachverkäuferin. Später arbeitete sie in der Textilfabrik Vetter in Mellrichstadt. Beide können viel erzählen, unter anderem von den aufregenden bürokratischen Hindernissen beim Hausumbau und dessen Erweiterung. Oder von der Ausreise, die von Marianne mit ihren Eltern vom nur wenige Kilometer entfernten Rentwertshausen 1957 in einer Tagesreise mit der Bahn über Bebra nach Roßrieth unternommen werden musste. Hund und Katze gehören dem Haushalt an. Die vertragen sich nicht nur: "wenn die Katze aus dem Haus will, macht ihr tatsächlich der Hund manchmal die Türe auf", versichert Tochter Manuela glaubhaft.

Zur Goldenen Hochzeit, die in Erinnerung auf dem Kreuzberg gedacht wird, gratulieren die Tochter und ihr Lebensgefährte neben den Freunden und Bekannten im Ort.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Roßrieth
  • Peter Federlein
  • Beruf und Karriere
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Eberhard Streit
  • Eltern
  • Fastenzeit
  • Goldene Hochzeit
  • Hochzeiten
  • Roßrieth
  • Streitereien
  • Städte
  • Töchter
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!