BAD KÖNIGSHOFEN

Grabfeld-Tag soll Identität stiften

Viele Themen wurden bei der jüngsten Sitzung der Allianz Fränkischer Grabfeldgau besprochen, die diesmal in Bad Königshofen stattfand.

Durch das Allianz-Projekt „Grabfeld – mittendrin“ haben sich die Beziehungen zu den thüringischen Nachbargemeinden intensiviert. Der Bürgermeister der Gemeinde Grabfeld, Christian Seeber, nahm jetzt an der Sitzung teil und stellte die Tourismusstudentin Marina Bader vor, die in dem Projekt mitarbeiten wird. Die Studentin erstellt für die Gemeinde im Kreis Schmalkalden-Meiningen ein Tourismuskonzept.

Dies könne ausgeweitet werden auf das gesamte Grabfeld, so Seeber. Seine Idee wurde von den Vertretern der zehn Allianzgemeinden gern angenommen, zumal keine Kosten entstehen.

Botschafter-Stammtisch

Projektleiterin Mirjam Betz berichtete vom ersten Stammtisch der sogenannten Grabfeld-Botschafter, bei dem viele Ideen entstanden seien. Unter anderem sollen handgetöpferte Tonkrüge in Auftrag gegeben und ein „Grabfeld-Tag“ begangen werden.

Diskutiert worden sei diesbezüglich, ob man sich in einem grenznahen Ort einer Veranstaltung anschließen sollte oder eine eigenes Fest mit Sternfahrten und -wanderungen, heimischen Produkten und Musik auf die Beine stellen will. Es solle aber keine Konkurrenz zu anderen Veranstaltungen stehen, hieß es, und so sei es schwer gewesen, sich auf einen Termin festzulegen. Vorschläge sollen den Gemeinden vorgelegt werden.

Auch die Grabfelder Jobmeile, die am Sonntag, 8. März, in Bad Königshofen stattfindet, beschäftigte die Anwesenden erneut. Die Bemerkung der Projektleiterin, dass man aufgrund der regen Nachfrage an die Grenzen der Kapazität der Frankentherme stößt und im nächsten Jahr vielleicht auswärtige Interessenten zugunsten von Grabfelder Firmen ausladen müsste, stieß auf Kritik.

Dabei wurde auch die Frage gestellt, ob die Veranstaltung für die Menschen gedacht ist oder für die Grabfelder Firmen. Jörg Geier vom Landratsamt wies darauf hin, dass viele Leute gern im Grabfeld wohnten und woanders arbeiteten, deshalb sollten auswärtige Firmen einbezogen bleiben. Georg Rath (Herbstadt) erinnerte an die Konkurrenz um die besten Azubis angesichts einer Arbeitslosenquote von drei Prozent.

Heimische Druckereien, die auch ausbilden und hier ihre Steuern zahlen, sollten bei gemeindlichen Drucksachen beauftragt werden, forderte Großbardorfs Bürgermeister Josef Demar. Vielleicht könne man durch mehr Aufträge seitens der Kommunen bessere Preise aushandeln, so Demar.

Die Allianz hat durch einen Brief an das Verkehrsministerium die Ortsumgehung Saal unterstützt. Die Rückmeldung, brachte keine neuen Informationen, wie Bürgermeister Norbert Bauer bestätigte.

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