HEUSTREU

Graswege oder lieber Schotter

Gut sichtbar. Das neue Verkehrsleitsystem wird in den kommenden Wochen in Heustreu fertig. Foto: Kritzer

Die Gestaltung und Ausführung der neuen 34 Urnengräber unweit der Michaelskapelle auf dem Friedhof ist nicht einfach. In der Sitzung des Gemeinderates wurde erneut lange über die dringend nachgefragten Gräber diskutiert. Ein erster Entwurf für eine neue Gebührenordnung fiel durch, da die Preise für die neuen Urnengräber deutlich unter denen für die Grabkammern in der Urnenwänden lagen. Hier will die Gemeinde nacharbeiten.

Die Wege mit Gras bepflanzt oder doch lieber geschottert? Schmale Pflasterzeilen um jedes Urnengrab oder doch nicht? Noch steht die Gestaltung der neuen Urnengräberanlage an der Ostseite der Michaelskapelle nicht fest. Mit dem Garten- und Landschaftsbauunternehmen werden Details erneut besprochen, nach langer Diskussion soll es geschotterte Wege geben. Auch die Pflasterzeilen werden kommen. Die erste Hälfte der neuen Gräber soll noch heuer angelegt werden, betonte Bürgermeister Ansgar Zimmer.

Günstiger als in den Urnenwänden, dürfte die Bestattung in den neuen Gräbern nicht sein. Ein Entwurf für eine neue Gebührenordnung fiel in der Sitzung durch und wird überarbeitet.

Nachschub für die Feuerwehr

Die Feuerwehr muss dringend Ersatzbeschaffungen erledigen. Dazu gehören neue Jacken, Handschuhe, Funktionswesten, Flammschutzhauben und 20 Schläuche. Einen Teil der Kosten übernimmt die Feuerwehr, 3442 Euro steuert die Gemeinde bei.

Der Seniorenkreis der Pfarrgemeinde Heustreu feiert heuer 25-Jähriges. Um die Arbeit weiter erfolgreich gestalten zu können, unterstützt die Gemeinde den Seniorenkreis mit 300 Euro. Schwierigkeiten mit dem Sammeln von Spenden hat die Soldaten- und Reservistenkameradschaft. Jedes Jahr haben Vereinsmitglieder für die Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Dabei kamen Beträge von rund 300 Euro zusammen. Da die Spendenaktion heuer nicht stattfinden kann, steuert die Kameradschaft 150 Euro aus ihrer Kasse als Spende für die Kriegsgräberfürsorge bei, weitere 150 Euro kommen aus dem Gemeindesäckel. Im nächsten Jahr soll es eine neue Spenden- und keine Sammelaktion geben.

Die in diesen Monaten vergebenen Förderungen zum Ausbau des schnellen Internets sind für Heustreu kein Thema, bestätigte Ansgar Zimmer. Die Voraussetzungen für die Einrichtung des schnellen VDSL mit bis zu 50 MBit/s sind schon gegeben. Die Telekom verweist darauf, dass die Nachfrage diesbezüglich in Heustreu zu gering sei. In einer Umfrage will die Gemeinde den Bedarf für das schnelle VDSL ermitteln und anschließend darauf drängen, dass dieses auch eingerichtet wird. Abgeschlossen wird in den kommenden Wochen auch die Beschilderung des Dorfes. Die Infotafeln für die Ortsmitte sind bestellt und müssten bald eintreffen. Die Pfeile in ihrer markanten Form haben bislang, so Zimmer, viel Lob erhalten. Ansgar Zimmer verwies auf die wichtige Sitzung der Vereinsvorstände zur Terminkoordinierung für das kommende Jahr am 14. November, um 19.30 Uhr in der Festhalle. Ein Dankeschön sprach der Bürgermeister allen Helfern des Erntedankfestes aus. Der Erlös wird im Frühjahr auf dem neuen Aussichtspunkt der Gemeinde, der renaturierten Deponie über dem Dorf in Form einer Bank oder einer Sitzgruppe aufgestellt. Wie genau die Gestaltung aussieht, darüber will sich der Gemeinderat 2015 verständigen. In diesem Zusammenhang erinnerte Markus Werner an die größte Erntekrone der Welt. Diese war vor fünf Jahren in den Schlagzeilen und Bestandteil der „Grünen Woche“ in Berlin. Seitdem fristet das Metallgestell abgeschmückt sein Dasein in einer Scheune. Es könnte jedoch, so Werner, auch an einer Stelle im Ort stehen und mit Rankpflanzen begrünt werden. Darüber wollen die Gemeinderäte in einer der kommenden Sitzungen beraten. Die Idee, gab Werner zu, stammt nicht von ihm, sondern aus dem Nachbardorf Unsleben. Dort hat man schon Interesse am Erntekronengerüst bekundet.

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