Großbardorf

Großbardorf: Arbeiten am Gemeindezentrum gehen voran

Besichtigung des zukünftigen Gemeindezentrums in Großbardorf: Es gibt noch viel zu tun, die Arbeiten liegen jedoch im Zeitplan. Foto: Regina Vossenkaul

Mit der Besichtigung der Baustelle "Gemeindezentrum" begann die Gemeinderatssitzung am Montag in Großbardorf. Gemeinsam mit Architekt Hans-Jörg Kind und Bauzeichnerin Marlene Geis vom Architekturbüro Armin Röder wurden die bisherigen Ergebnisse begutachtet und die nächsten Schritte besprochen, dazu gehört auch der Küchenplan. Letzterer wird dem Landratsamt zur Prüfung vorgelegt, unter anderem hinsichtlich der Einhaltung der Hygienevorschriften, dann kann die Ausschreibung vorgenommen werden.

Die Bäume bleiben

Die Gestaltung der Freiflächen wurde besprochen, die großen Bäume vor dem Gebäude sollen erhalten bleiben, trotzdem muss eine ausreichend breite Durchfahrt gewährleistet bleiben. Im Innenraum haben sich die Architekten für die Bühne ausgedacht, dass die oberen Schiebeläden weiß gestaltet werden, sodass bei geöffneter Bühne rechts und links oben zwei Beamer-Flächen entstehen. Das wurde allgemein begrüßt. Man liege gut im Zeitplan, bestätigte Kind.

Photovoltaik-Anlage

Ebenfalls keine Einwände hat das Gremium zur Änderung des Flächennutzungsplanes sowie zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes "Solarpark Theinfeld" der Gemeinde Thundorf, dort soll eine rund 11,3 ha große Photovoltaik-Freiflächenanlage errichtet werden. Ziel der Planung ist die Förderung der Nutzung Klimaschutz dienender, regenerativer Energiequellen. Die Photovoltaik-Anlage entspricht damit dem landesplanerischen Ziel (Regionalplan), erneuerbare Energien verstärkt zu erschließen und zu nutzen, hieß es in der Begründung.

Einen Zuschuss in Höhe von 1500 Euro bewilligt die Gemeinde der katholischen Gemeinde St. Margareta. Bürgermeister Josef Demar wies darauf hin, dass der Lautsprecher für Beerdigungen wichtig sei und sein Funktionieren im öffentlichen Interesse liege. Die Anschaffungskosten lagen bei 2274 Euro.

Zwei Blockhütten

Einen Antrag auf Unterstützung aus dem Innenentwicklungsförderprogramm hat ein Großbardorfer gestellt, der den Abriss der noch vorhandenen Grundmauern und Fundamente des bestehenden Wohnhauses sowie den Neubau eines Einfamilienwohnhauses auf dem Grundstück Fl. Nr. 115 plant. Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben.

Einen Bauantrag des TSV für die Errichtung von zwei Blockhütten lag dem Gemeinderat vor. Statt der zunächst eingeplanten Zelte werden aufgrund der besseren Haltbarkeit und des Schutzes vor Wind und Wetter die Blockhütten innerhalb des Fußballförderzentrums gebaut. Betroffen sind die Grundstücke Fl. Nr. 300 und Fl. Nr. 304, beide im Besitz der Gemeinde, für die die Verwaltung eine Verschmelzung empfiehlt, um eine Abstandsflächenübernahme entbehrlich werden zu lassen. Die Erklärung einer Abstandsflächenübernahme würde eine "Wertminderung" des übernehmenden Grundstückes darstellen. Dem Antrag wurde zugestimmt.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Großbardorf
  • Regina Vossenkaul
  • Alternative Energien
  • Architekten und Baumeister
  • Architekturbüros
  • Bauanträge
  • Baustellen
  • Bauzeichner
  • Bebauungspläne
  • Josef Demar
  • Katholische Kirchengemeinden
  • Klimaschutz
  • Stadträte und Gemeinderäte
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!