FLADUNGEN

Gutes geschaffen für die Obere Rhön

35 Jahre war Georg Grief für den Fladunger Wald verantwortlich, nun wurde der Förster in den Ruhestand verabschiedet. Im Bild (von links) Fladungens Bürgermeisterin Agathe Heuser-Panten, VG-Geschäftsstelleleiter Conny Schmuck, Doris und Georg Grief, dessen langjährige Mitarbeiter Rudolf Landgraf und Gerhard Stumpf; der Geschäftsführer der FBG Obere Rhön, Andree Link, sowie Griefs Nachfolger im Amt, Otfried Pankratius, und der künftige FBG-Förster und Betriebsleiter Michael Merkel. Rechts im Bild: Nordheims Bürgermeister Thomas Fischer.
35 Jahre war Georg Grief für den Fladunger Wald verantwortlich, nun wurde der Förster in den Ruhestand verabschiedet. Im Bild (von links) Fladungens Bürgermeisterin Agathe Heuser-Panten, VG-Geschäftsstelleleiter Conny Schmuck, Doris und Georg Grief, dessen langjährige Mitarbeiter Rudolf Landgraf und Gerhard Stumpf; der Geschäftsführer der FBG Obere Rhön, Andree Link, sowie Griefs Nachfolger im Amt, Otfried Pankratius, und der künftige FBG-Förster und Betriebsleiter Michael Merkel. Rechts im Bild: Nordheims Bürgermeister Thomas Fischer. Foto: Fred Rautenberg

Mit einem Rundgang durch sein Reich hatte sich Forstamtsrat Georg Grief in den Waldrevieren von Fladungen und Nordheim von den Menschen verabschiedet, für die er jahrzehntelang den Forst verwaltet hatte (wir berichteten). Jetzt bereitete ihm die Stadt Fladungen einen festlichen Abschied im Amtshaus.

Neben Fladungens Bürgermeisterin Agathe Heuser-Panten und ihrem Vorgänger im Amt, Robert Müller, waren auch Hausens Bürgermeister Fridolin Link und Nordheims Gemeindechef Thomas Fischer sowie dessen Vorgänger im Amt, Rudi Dietz und Hermann Hippeli, anwesend. Auch viele Mitarbeiter der Verwaltung waren gekommen, allen voran Geschäftsstellenleiter Conny Schmuck, dazu die Stadtarbeiter und auch Griefs Amtsnachfolger Otfried Pankratius.

Ein echter Löbbicher Jung

Agathe Heuser-Panten ließ Griefs Werdegang und berufliche Leistung Revue passieren und bedauerte, dass die VG mit ihm einen „hochgeschätzten Kollegen“ verliert, „der allen stets mit Rat und Tat und sehr viel Humor zur Seite stand“. Grief, zwar in Bad Neustadt geboren, sei ein echter „Löbbicher Jung“ gewesen. Der Leubacher hatte am Martin-Pollich-Gymnasium in Mellrichstadt sein Abitur gemacht, diente als Zeitsoldat in Mellrichstadts Kaserne und begann seine Kariere als Forstmann am 1. Oktober 1978. Seine Ausbildung für den gehobenen Forstdienst beendete er 1983 mit der Staatsprüfung.

35 Jahre lang hatte Georg Grief den Fladunger Wald betreut und 27 Jahre den Nordheimer Forst. Diese Zeit sei gekennzeichnet gewesen von vielen Sorgen um die Gesundheit der Wälder, von zahllosen Gesprächen mit Verwaltung und Behördenvertretern, von Wald- und Landtauschaktionen und auch von der Gründung und Begleitung der Forstbetriebsgemeinschaft Obere Rhön. „Ich denke, ich spreche im Namen aller: Wir werden dich sehr vermissen“, schloss Heuser-Panten ihre Würdigung.

„Immer gut mit mir gemeint“

Der Geehrte dankte seiner Frau Doris für die Unterstützung, seinen Vorgesetzten und den Bürgermeistern, mit denen er in seiner Dienstzeit zusammengearbeitet hat. Sein Dank galt auch den Männern, die mit ihm im Wald tätig gewesen waren, ebenso wie den Mitarbeitern der Bauhöfe und der FBG, namentlich Andree Link. Er vergaß auch nicht, den Kunden, Kollegen und Jägern zu danken, mit denen er es in seiner Dienstzeit zu tun hatte und „die es immer gut mit mir gemeint haben“. Nun gebe er den Stab weiter an seinen Nachfolger Otfried Pankratius.

Robert Müller, der ehemalige Bürgermeister von Fladungen, blickte auf die Zeit zurück, in der unter Griefs Hilfe die FBG gegründet worden war und wie er sich um weitere Mitglieder dieser Gemeinschaft bemüht hatte. „Du hast etwas Gutes geschaffen für die Obere Rhön“, fasste Müller zusammen. „Du hast Ideen gehabt, ich als Bürgermeister musste nur unterschreiben“, spielte er auf Griefs Initiative für die Hackschnitzelanlage an.

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