Hausen

Hausen: Fridolin Link einstimmig als Bürgermeisterkandidat nominiert

Einstimmig nominierten die anwesenden Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Hausen-Roth Fridolin Link zum Bürgermeisterkandidaten. Mit im Bild Landrat Thomas Habermann (2. von rechts), Holger Sopp, Vorsitzender des Wahlausschusses (links) und Frank Eckert, Wahlbeauftragter (rechts). Foto: Brigitte Gbureck

Die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Hausen-Roth trafen sich zur Nominierung für die Kommunalwahlen 2020. Bürgermeister Fridolin Link stellte fest, dass die Bürger "ihn noch mal wollen", auch wenn er nicht immer einfach war und ist. Beispielhaft zählte er noch einmal die herausragenden Aktivitäten seiner bisherigen Amtszeit auf, wie unter anderem Dorferneuerung, Sanierung von Kanal- und Wasseranschlüssen oder die Gründung des Wasserzweckverbandes mit Anschluss von drei Gemeinden. Er sei immer bemüht gewesen, die Gemeinde voranzubringen, dabei mit der Bevölkerung zusammenzuarbeiten, sie anzuhören und miteinzubeziehen. Alles habe ihm Spaß gemacht. Deshalb wolle er sich für die nächste Wahlperiode noch einmal als Bürgermeisterkandidat aufstellen lassen, das wäre dann seine siebte Wahlperiode. Mit dem künftigen Gemeinderat möchte er die Gemeinde weiter nach vorne bringen.

Landrat Thomas Habermann bedankte sich für die Einladung. "Friedl, alles, was du gesagt hast, kann ich nur bestätigen, als Landrat und als Freund", begann er seine Rede. In den 1990er Jahren habe er Link richtig kennen gelernt. Fast 30 Jahre seien nun vergangen. Er werde wohl der dienstälteste Bürgermeister in Bayern sein. Wie sich die Gemeinde entwickelt habe, dafür könne man ihm nur größtes Lob aussprechen. Das liege am Bürgermeister und dem Gemeinderat, vor allem aber an der Bevölkerung. Ein Bürgermeister müsse nicht nur Bürgermeisteraufgaben erledigen, sondern müsse die Fähigkeit haben, diese zu motivieren und anerkannt sein bei den Leuten. Das habe er als wichtigste Aufgabe verstanden, die Menschen seien ihm meistens gefolgt. Er habe aber auch schwierige Dinge in die Hand genommen und habe mit gutem Vorbild die einfachen Dinge erledigt.

Zwar Spaß am Amt, aber Link wäre auch über eine Ablösung froh gewesen

Zwei Seelen hätte er in seiner Brust. Auf der einen Seite habe er Spaß am Amt, auf der anderen Seite wäre er auch froh gewesen, wenn ihn einer ablösen würde. Es habe sich jedoch kein Kandidat zur Verfügung gestellt, obwohl es Geeignete gegeben hätte. "Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören. Aber es ist noch nicht am schönsten", scherzte Habermann. Link habe eine gute Mannschaft um sich, die Familie spiele ebenfalls mit. Er sei ein verlässlicher Ansprechpartner und habe großes Ansehen bei den Abgeordneten. Er sei geschätzt und geachtet, sein Name und sein Wort hätten Gewicht. Habermann zog das Fazit, dass er froh sei, dass Link sich bereit erklärt habe, zu kandidieren. Die immense Erfahrung sei unersetzbar. Er wünschte ihm große und breite Unterstützung.

Die 18 anwesenden Wahlberechtigten wählten Link einstimmig

Nach diesen Vorreden eröffnete Link die Nominierungsversammlung. Als Wahlausschuss wurden Holger Sopp als Vorsitzender und Otto Orf und Andreas Grösch als Beisitzer gewählt. Habermann erklärte das Prozedere der Wahl. 18 Wahlberechtigte wählten dann einstimmig Link als Bürgermeisterkandidaten. Dieser nahm die Wahl dankend an und betonte, dass er sich weiterhin bemühen werde, zum Wohle der Gemeinde zu arbeiten. Als Beauftragter für den Wahlvorschlag wurde Frank Eckert bestimmt, seine Stellvertreterin ist Reinhilde Trabert. Die Bestellung von zehn wahlberechtigten Teilnehmern zur Unterzeichnung des Wahlvorschlags war kein Problem.

Abschließend bedankte sich Eckert im Namen der Gemeinde, dass Link "noch mal ran geht". Eigentlich hätte er sich den Ruhestand verdient. Die Situation in Hausen sei schwierig gewesen, es habe sich kein passender Kandidat gefunden. Link sei sofort in die Bresche gesprungen. Dafür dankte er ihm im Namen der Gemeinde und der CSU.

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