MELLRICHSTADT

Helfer freuen sich auf den Umzug

Die Visite in drei Liegenschaften des Technischen Hilfswerks (THW) und eine von Horst Seehofer anberaumte Kabinettssitzung ließen den Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär und Stephan Mayer (beide CSU) nicht viel Spielraum, um die Situation an der Mellrichstädter Rettungsstelle genauer in Augenschein zu nehmen. Vornehmlich ging es darum, dass sich Stephan Mayer, der auch Landesvorsitzender der THW-Helfervereinigung ist, über die alte und die neue Unterkunft informieren wollte.
Zeigten den Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer und Dorothee Bär (Zweiter und Dritte von links) das Domizil des THW im Malbachweg in Mellrichstadt: der Ausbildungsbeauftragte, Jürgen Hofmann (links), sowie Geschäftsführer Curd Mohr und Einsatzleiter Matthias Schubert (von rechts). Foto: FOTO Eckhard Heise

Etwa 600 000 Euro soll der Umzug vom Malbachweg in das neue Domizil im ehemaligen Offiziersheim der Hainberg-Kaserne kosten, erklärte THW-Geschäftsführer Curd Mohr den beiden Gästen. Etwa je zur Hälfte teilt sich der Betrag in die Kosten für den Umbau des ehemaligen Kasinos und den Bau einer Fahrzeughalle auf. Besonders hilfreich sei, dass ein Betrag von 60 000 Euro aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung die finanzielle Belastung der Organisation erleichtere.

Der Bauantrag soll voraussichtlich im September gestellt werden, so dass die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen und vielleicht schon Mitte des nächsten Jahres abgeschlossen werden, informierte Mohr.

Dass das Geld gut angelegt sei, unterstrich der Ausbildungsbeauftragte des THW, Jürgen Hofmann. Er kann auf 56 aktive Mitglieder und 14 Jugendliche verweisen. Bei einem schwerwiegenden Großeinsatz könne er sogar noch weitere Helfer rekrutieren, die ihre Teilnahmebereitschaft schon signalisiert hätten. Dies beeindruckte den Landesvorsitzenden, da die Mellrichstädter Gruppe vergleichsweise personell überaus gut ausgestattet sei, wie er versicherte.

Die Gründe für den Standortwechsel seien laut Mayer daher absolut nachvollziehbar, zumal in der bisherigen Unterkunft, die eher den Charakter einer Baracke habe, gerade im Winter unzumutbare Bedingungen herrschen, wie die THW-Mitglieder anführten. Geradezu komfortabel und ideal für die Bedürfnisse des THW sei das neue Quartier am Rande der einstigen Hainberg-Kaserne, beteuerte Mohr beim Rundgang. Dann entschwanden die beiden Politiker auch schon wieder – Natürlich mit dem Hinweis, dass sie bei der Einweihung des neuen Domizils auf jeden Fall dabei sein möchten.

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