Hendungen

Hendungen: Diskussion über den neuen Bauhof-Standort

Die ehemalige Genobank (im Hintergrund) in Hendungen stand in der jüngsten Gemeinderatssitzung als neues Bauhofdomizil in der Diskussion. Die ehemalige Waage könnte ebenfalls überbaut werden. Foto: Brigitte Gbureck

Größerer Diskussionsbedarf bestand bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend über die weitere Vorgehensweise zum Bauhof Hendungen. Bereits Ende 2017 hatte sich das Gremium gegen eine Zusammenlegung der Bauhofstandorte in der Bullenscheune ausgesprochen. Zur Debatte standen nun der Standort am Dorfgrabenweg im Gebäude der ehemaligen Genobank oder ein zweckmäßiger Neubau im neuen Gewerbegebiet.

Das Gremium hatte im Vorfeld die Bauhöfe in Ostheim und Stockheim besichtigt. Reinhold Seifert merkte nun an, dass er nichts davon halte, ein Gebäude auf den Platz bei der Waage zu stellen und befürchtet in der Folge Rangierarbeiten auf dem Dorfgrabenweg. Für Jan Scharding bedeutet der Standort Genobank die einfachste Variante, eine schnelle und erweiterbare Lösung. Matthias Seifert überlegt, welche Varianten grundsätzlich angegangen werden sollen, bei zwei Stockwerken übereinander wie in Stockheim würde das Gebäude der Genobank keinen Sinn machen. Das „Modell Ostheim“ würde eine relativ große ebene Fläche erfordern.

Bauhof soll Flächenbedarf ermitteln

Dietmar Balling möchte die vorhandene Infrastruktur (Gebäude, Straße, Kanal, Wasserleitung) nutzen und im Ort bleiben. Alfred Kaiser bemerkte, dass der Grüngürtel bebaut werden kann, er hält es grundsätzlich für richtig, auf der Fläche zu bleiben. Bürgermeister Florian Liening-Ewert will Kosten für eine Halle, die an die Genobank angebaut wird, einholen und auch Kosten für den Abbruch der Waage. Der einstimmige Beschluss lautete, dass der Bauhof beauftragt wird, den Flächenbedarf zu eruieren und eine Grobplanung für ein neues Gebäude zu erstellen.

Zum Rechnungsergebnis des Jahres 2018 wurde informiert, dass überplanmäßige Ausgaben angefallen waren. Darunter fielen ein Zuschuss an den Kindergartenträger von knapp 50 000 Euro,  für Tiefbaukosten bei der Gassensanierung (rund 220 000 Euro), den Ortskanal Hendungen im Bereich der Gassen (45 000 Euro) und die Wasserversorgung Hendungen (20 000 Euro). Der Gemeinderat genehmigte nachträglich die überplanmäßigen Ausgaben und nahm die Abschlusszahlen für das Haushaltsjahr 2018 zur Kenntnis. 

Sanierungskonzept für die Brücke am Holzweg

Zu Anfragen von Reinhold Seifert teilte der Bürgermeister mit, dass die Waldwege nach Inaugenscheinnahme durch Förster Matthias Schlund nach einem Jahr Nutzung in Ordnung seien. Das Ingenieur-Büro Federlein hat ein Sanierungskonzept für die Brücke am Holzweg vorgelegt, die Kosten sind von 41 000 auf 51 000 Euro gestiegen. Das Geländer soll dem der Marienbrücke in Oberstreu entsprechen.

Die Hauptpumpe am Pumpenwerk 1 in Rothausen bringt laut Gemeindechef nicht mehr die erforderliche Leistung. Gemäß Angebot kostet die Reparatur 3400 Euro. Die Frage nach einem Hotspot wird mit dem neuen IT-Mitarbeiter Thomas Finger in der Verwaltungsgemeinschaft geklärt. German Schüler regte an, sich über eine Plakatierungsverordnung Gedanken zu machen. Der Beschluss vom 25. September, die Gemeindechronik für 20 Euro zu verkaufen, wurde mit 8 zu 5 Stimmen aufgehoben und ein neuer Beschluss über den Verkaufspreis von 19,80 Euro, wie von Autor Reinhold Albert gewünscht, gefasst.

Die Tonnagebeschränkung für Fahrzeuge über 12 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht für die Gemeindeverbindungsstraße von Rappershausen nach Gollmuthhausen soll um den Zusatz „Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei“ ergänzt werden. Die Gemeinde Höchheim hat dagegen keine Einwendungen, der Hendunger Gemeinderat nahm es zur Kenntnis.

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